Jahresbericht Aktivriege 2002

 

Die Zeichen der Zeit machen sich immer mehr auch in unserer Riege bemerkbar. Es wird immer schwieriger, junge Leute dazu zu bewegen, in unserer Riege mitzumachen. Ich habe jedes Jahr die grössere Mühe, genügend Turner zu finden, die an einem Sektionsturnfest mitmachen wollen. Die heutige Jugend, jedoch vor allem die, die Breiten- oder Trendsportarten betreiben, wollen sich nicht mehr an feste Trainingszeiten binden, sondern die Zeiten für ihre sportlichen Tätigkeiten je nach Lust und Laune selber auswählen. Etliche Male haben wir in unserer Riege schon darüber gesprochen wie es früher war, doch das Rad der Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen und wir "älteren" müssen versuchen, einen Mittelweg in den Trainings zu finden, damit auch wieder vermehrt junge Leute den Weg in unsere Riege finden.

Der in den letzten Jahren obligate Skitag im Hoch-Ybrig fiel heuer wegen schlechter Witterung buchstäblich ins Wasser.

Im April nahmen wir ein weiteres Mal am Mythen-Cup teil. In je zwei Partien Volleyball, Unihockey und Korbball gewannen wir 5–mal und spielten einmal Unentschieden. Das ergab schliesslich den hervorragenden 2. Platz unter 14 Mannschaften.

Vom April bis Juni begannen wir uns dann intensiv fürs Zentralschweizerische Sportfest in Cham vorzubereiten. Jeden Dienstag wurden die Disziplinen Steinstossen, Steinheben und Korbeinwurf trainiert, so dass wir in guter Verfassung am Turnfest teilnehmen konnten. Diejenigen Turner, die nicht am Turnfest teilnahmen, hielten sich während diesen zwei Monaten mit joggen und individuellen Training fit.

Ende Juni war es dann soweit und wir machten uns auf den Weg nach Cham. Es lief uns von Anfang an ausgezeichnet und erreichten durchwegs hervorragende Noten. Zuerst absolvierten wir das Steinheben und erreichten dabei, wie fast immer in den letzten Jahren, die Maximalnote von 10.00 Punkten. Dies obwohl die Anforderungen bei den Hebungen auf dieses Turnfest hin stark erhöht wurden. Die zweite Disziplin war dann das Steinstossen mit dem 12.5 kg Stein. Auch dabei konnten wir voll überzeugen und uns wurde die tolle Note von 9.95 Punkten geschrieben. Die Durchschnittsweite der acht Stösser betrug 9.56 Meter, was aussergewöhnlich gut und wahrscheinlich rekordverdächtig ist in der Geschichte des KTV Muotathal. Als dritte Disziplin wählten wir auch dieses Jahr wieder den Korbeinwurf. In dieser Disziplin, die uns letztes Jahr nicht sonderlich gut gelang, "erwarfen" wir die sehr gute Note von 9.42 Punkten. Beim Korbeinwurf, wo jeweils 8 "Werfer" während einer Minute so viele Bälle wie möglich in den Basketballkorb einwerfen müssen, wurden durchschnittlich 12.25 Treffer erzielt.

Mit den gezeigten Leistungen und dem erreichten Endtotal von 29.37 Punkten waren alle sehr zufrieden. Gegen Abend zeigte sich, dass wirklich keine andere Sektion nur annähernd unser Punktetotal erreichte und wir dieses Sportfest in der 5.Stärkeklasse von den 28 teilnehmenden Sektionen klar gewonnen haben. An dieser Stelle möchte ich Leo Betschart besonders gratulieren, der sich in allen 3 Disziplinen mindestens die Maximalnote verbuchen lassen konnte.

Im Herbst hielten wir uns dann wieder mit Circuit-Trainings fit, ehe im November dann noch die Vereinsmeisterschaft stattfand - mit 35 Teilnehmern !!, dessen Sieger ich in diesem Bericht aber noch nicht preisgebe.

Zum Schluss möchte ich mich bei meinen Leitern Sepp, Peter, Leo, Guido und Heinz für die guten und abwechslungsreichen Trainings bedanken.

Fürs 2003 wünsche ich allen Turnerinnen und Turnern ein gesundes und glückhaftiges neues Jahr.

 

Der Aktivriegenleiter
Beat Suter