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"Die Zeit ist immer reif, es
fragt sich nur wofür" (Francois Mauriac)
Für mich ist jetzt die Zeit reif, von meinem Amt als Präsidentin des KTV
Abschied zu nehmen. Die Zeit ist reif, etwas anderes zu tun. Die Zeit ist
reif, die Führung in neue Hände zu übergeben, frischen Wind in den Verein zu
lassen.
Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge (blöder Spruch, ich
weiss). Es war eine schöne Zeit als Präsidentin. Mit den anderen
Vorstandsmitgliedern habe ich viele Probleme gewälzt, Lösungen gesucht und
teilweise gefunden, Veranstaltungen organisiert und auch ab und zu gefeiert.
Für mich persönlich kann ich nur sagen, dass ich in diesen Jahren sehr viel
gelernt habe. Ich musste mich wohl oder übel mit dem Computer herumkämpfen,
kam an neue Herausforderungen, von denen ich vorher niemals geträumt habe
und durfte sehr viele neue Leute kennen lernen. Ich sage jetzt auch sehr
selten: das kann ich nicht! Ich habe gelernt, dass man oft viel mehr kann,
als man sich selber zutraut. Das Problem ist oft nur, den ersten Schritt zu
tun, es einmal zu probieren.
Nach diesen sechs Jahren merke ich, dass mir manchmal etwas der Elan fehlt.
Darum ist es an der Zeit, zurückzutreten und andere Leute ans Ruder zu
lassen. Ich hoffe für meine Nachfolge, dass sie im Vorstand auf die gleiche
tolle Unterstützung zählen kann, wie ich es konnte! Es war immer jemand da,
bei dem ich mir Rat holen und um die Meinung fragen konnte. Ich würde sagen,
wir waren ein sehr gutes Team!
Das letzte Jahr begann gleich mit einem Arbeitseinsatz. Mit 40 Mitgliedern
servierten wir am Tag nach der Generalversammlung an der DV des
Jodlerverbandes in Brunnen das Festbankett. Die Verantwortlichen waren sehr
zufrieden mit unserem speditiven Einsatz, der problemlos über die Bühne
gegangen ist. Dafür durften wir einen schönen Batzen in unsere Kasse legen.
Am 14. März 08 waren die Delegierten der Sport Union Schwyz bei uns zu Gast.
Leider waren viel weniger Gäste angereist als erwartet, diese durften wir
mit einem Apéro begrüssen und mit einem Kuchenbuffet verwöhnen. An dieser
Stelle möchte ich mich bei Rita Heinzer und Fränzi Waser ganz herzlich
bedanken, haben sie mich bei der Herstellung und Vorbereitung des
Dessertbuffets unterstützt. Natürlich auch vielen Dank an alle anderen
fleissigen Helfer, welche an der DV im Einsatz waren!
Am 17. Mai wurde nach einem Unterruch der „schnällschti Muotitaler“ wieder
durchgeführt. Die Leichtathletik-Riege hat die Organisation übernommen und
man konnte viele strahlende Kindergesichter auf dem Wettkampfareal sehen.
Die Teilnehmerzahl war noch etwas kleiner, als in früheren Jahren, ich hoffe
aber, dass sich im nächsten Jahr wieder mehr an den Start wagen. Ich danke
den Leichtathleten für die Organisation des schnellsten Muotitalers!
Am Wochenenden vom 31.Mai/1.Juni reisten ca 30 Turner aus den
verschiedensten Riegen ans Turnfest nach Kerns. Man war hoch motiviert aber
leider etwas zu wenig gut vorbereitet. Dass dann die Wettkämpfe zum Teil in
strömendem Regen und bei glitschigem Untergrund absolviert werden mussten,
machte die Sache sicher nicht besser, darf aber nicht als Entschuldigung
gelten! Wir landetet an Schluss unter „ferner liefen“ und haben uns für das
nächste Jahr in Kriessern sicher mehr vorgenommen. Vor allem hatten wir viel
Spass und auch das Gesellige ist ja für einen Verein wichtig!
Auch dieses Jahr haben wir an der Hinterthaler Kilbi unsere traditionelle
Kaffeestube geführt. OKP Isidor Gwerder und Personalchefin Rita Heinzer
haben einmal mehr für ein gutes Gelingen gesorgt. Den beiden herzlichen
Dank!
Vorstand:
An vier Vorstandssitzungen hat der Vorstand die anstehenden Geschäfte und
Probleme des Vereins behandelt. Zum Ausgleich haben wir am 13. September
unseren Vorstandsausflug gemacht. Bei strömendem Regen waren wir im Seilpark
Rigi in Küssnacht und hatten riesig den Plausch, über die Seile zu
balancieren. Manch einen hat es ganz schön Mut gekostet, sich an einen Seil
20m in die Tiefe fallen zu lassen, aber es war ein tolles Erlebnis! Danach
fuhren wir mit dem Boot in die Obermatt (natürlich auch in strömendem
Regen), wo wir ein gutes Essen genossen haben. Trotz des Wetterpechs hatten
wir einen schönen Ausflug!
Am 29. August haben wir einmal mehr zum Helferessen eingeladen. Eine schöne
Schar LeiterInnen, TrainerInnen, TK- und Vorstands-Mitglieder kamen ins
Husky-Camp um zusammen ein feines Znacht zu geniessen und einen gemütlichen
Abend zu verbringen. Dieser Anlass soll ein kleines Zeichen des Dankes sein
für die grosse Arbeit, welche von den einzelnen immer wieder für den Verein
geleistet wird!
Ehrungen:
An der DV der Sport Union Schwyz bei uns im Thal durften wir auch einige
Leute ehren.
So zum Beispiel das Herren 1 vom UHC KTV Muotathal. Diese Mannschaft ist im
Jahr zuvor in die zweithöchste Kleinfeldliga im Unihockey aufgestiegen.
Dieses Jahr marschierten sie nach leichten Startschwierigkeiten gleich durch
und haben den direkten Aufstieg in die höchste Schweizer Kleinfeldliga um
Unihockey geschafft. Zu diesem Erfolg gratulieren wir der Mannschaft von
Trainer Rolf Betschart und wünschen viel Erfolg für die nächsten Jahre!
Dann hatte Sepp Suter eine Ehrung verdient. Er war während 10 Jahren als
Vertreter der Nationalturner bei uns im Vorstand tätig. Dazu war er von 1987
bis 2004 als Leiter bei der Aktiv-Riege und/oder Jugi-Knaben dabei. Und
immer wenn es im Verein etwas zu tun gab konnte man auf Sepps Hilfe zählen.
Für seinen grossen Einsatz wurde er 2003 von der GV zum Ehrenmitglied
ernannt. Sepp, herzlichen Dank für Deinen Einsatz!
Auch Mario Schelbert konnte für seine langjährige Tätigkeit im Vorstand
geehrt werden. Mario kam 1995 als Materialverwalter in den Vorstand, hat
zwei Jahre später den Aktuar übernommen und war seitdem eine grosse Stütze
für den Verein. Er hat die Mitgliederlisten geführt und auch die Homepage
des Vereins immer wieder aktualisiert. Mario war auch immer wieder
OK-Mitglied von verschiedenen Anlässen und wurde für seinen fleissigen
Einsatz an der GV 2008 zum Ehrenmitglied ernannt. Auch Dir Mario ganz
herzlichen Dank für alles!
Dann gab es dieses Jahr noch eine neue Ehrung: zusammen mit der Gemeinde
wird nun jedes Jahr eine Muotathaler Sportlerehrung durchgeführt. Wir hatten
die Ehre, dass der erste Geehrte aus unserem Verein kommt. Am 22.Juni, im
Rahmen des Muotathaler Nachwuchsschwinget, wurde Leo Betschart für seine
grossen Erfolge im Nationalturnen und auch im Schwingen und seinen grossen
Einsatz in der Jugendförderung zum Muotathaler Sportler des Jahres geehrt.
Wir haben uns sehr mit Leo gefreut und gratulieren ihm noch einmal ganz
herzlich zu dieser Würdigung!
Anlässe:
Im nächsten Jahr werden wieder zwei grössere Anlässe im Thal stattfinden.
Als erstes werden wir den Schwingklub beim kantonalen Schwingfest
unterstützen und im Sommer findet etwas Einmaliges bei uns statt. Die
Swiss-O-Week wird im Muotatal durchgeführt. Das ist ein mehrtägiger
Orientierungslauf, bei welchen ca. 3000 Läufer aus ganz Europa starten
werden. Die Muotathaler Vereine sind für das Läuferzentrum verantwortlich,
welches in der Mehrzweckhalle sein wird. D.h. für uns, vom 1. – 9. August
einen Festwirtschaftsbetrieb zu organisieren, welcher die Nachfrage der
Wettkämpfer und ihrer Familien erfüllt. Ebenso sind wir für die Erstellung
eines Zeltplatzes inkl. Infrastruktur zuständig. Das alles braucht sehr
viele Helfer und ich bitte alle, die in dieser ersten Augustwoche nicht in
den Ferien sind, an diesem Anlass tatkräftig mitzuhelfen. Wenn dies ein
gelungener Anlass wird, wird der Name Muotathal einmal mehr über die
Kantonsgrenzen hinaus genannt werden, abgesehen davon gibt es auch einen
Batzen in die Vereinskasse.
Dank:
Ich bedanke mich bei allen Funktionären, LeiterInnen, TrainerInnen und allen
Helfern, welche Woche für Woche in der Halle stehen und ihr Wissen und ihre
Begeisterung den Mitgliedern weitergeben. Ohne sie könnten wir
zusammenpacken! Vielen Dank!
Dann danke ich all unseren grossen und kleineren Sponsoren und Gönnern. Sei
es der Mutter, die für den Kiosk einen Kuchen backt, dem Vater, der mit den
Kids an ein Turnier fährt oder aber den verschiedenen Firmen, welche uns
immer wieder durch ein Dress-Sponsoring oder sonstige Beiträge unterstützen.
Ihnen allen ganz herzlichen Dank!
Mein letzter und allergrösster Dank gilt „meinen“ Vorstandsmitgliedern. In
den 14 Jahren im Vorstand habe ich mich immer wohl gefühlt. Auch wenn nicht
immer alle einer Meinung waren, konnten Missverständnisse geklärt und
Probleme in Angriff genommen werden. Irgendeine Lösung wurde eigentlich
immer gefunden. Und in den sechs Jahren als Präsidentin fühlte ich mich
immer sehr gut getragen von meinen Vorstandskameraden.
Präsidentin
Nathalie Zwyssig
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