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Präsident
Roland Heinzer
Vorwort:
Ich glaube es kaum, schon das sechste Mal trage ich euch den Jahresbericht
vor. Wisst ihr, welches ist die wichtigste Zeit ist? NEIN nicht die Zeit an
der Matchuhr! --> sondern die Gegenwart! Ich freue mich dass ihr alle da
seid!
Keine Ziele zu haben ist weit schlimmer, als Ziele nicht oder nicht
vollständig zu erreichen. Trotz dieser alten Volkweisheit ist es das
Bestreben von mir und vom gesamten Vorstand inkl. aller Funktionäre, die
Jahresziele nicht verkommen zu lassen sondern zu erreichen. Im abgelaufenen
Handballjahr dürfen wir über die Zielerreichen im Grossen+ Ganzen zufrieden
sein. DANKE!
Arbeiten als Präsident:
Es gibt als Präsident verschiedene Arbeiten zu erledigen. Das Amt als Präsi
heisst aber nicht, das der Chef alles erledigt, sondern auch delegieren muss
und auch mal was vergessen darf. Er ist grundsätzlich dafür da um den
Gesamtüberblick zu behalten und das Vereinschiff mit Hilfe des Vorstands auf
Kurs zu halten.
Unzählige Sitzungen mit Handball-Gesamtvorstand, Handball-Marketing-Team,
mit Stammverein, Handballfest-OK, ausserregionale Sitzungen mit IHV, SHV
usw. In diesem Zusammenhang --> Herzlichen Dank an meine
Vorstandskolleginnen und Kollegen.
Handball Spezial
Zwei Aufsteiger in einer Saison sind nicht selbstverständlich. Die
herausragenden und explodierenden Leistungen von Einzelspielern ist zum
grossen Teil ausgeblieben, da die Muotathaler Top-Spieler Ihre erlernten
Fähigkeiten auf höherem Niveau ausleben möchten. Mit einem lachenden und
einem weinenden Auge lassen wir Sie aber trotzdem in die grosse Handballwelt
hinausziehen damit sie dem Namen Muotathal alle Ehre erweisen. Unsere
Stärken --> die Mannschaftsleistungen gepaart mit dem kennzeichnenden
Herzblut machen die Muotathaler Handballer stark. Mit Herzblut meine ich,
dass jeder und jede mit dem Herzen dabei ist, interessiert sich nicht nur
für sich, sondern fragt sich, was kann ich tun, damit das Ganze besser wird.
Denn genau so funktioniert eine Mannschaft, es muss jeder und jede gewillt
sein, einen Fehler des anderen auszubügeln.
Mit unseren Top-Trainern und Coachs auf allen Alterstufen, werden unsere
jungen Talente eine harte, intensive und aufbauende Handball-Zeit zu spüren
bekommen. Ich freue mich jetzt schon auf die ersten positiven
Handball-Nachrichten.
Liebe Handballerinen und Handballer. nicht nur der geschäftliche, sondern
auch der sportliche Alltag ist härter geworden. Wir nehmen trotzdem die
Herausforderung an --- mit euch und dank euch ---.
Persönliche Gedanken
Wenn ich andere Vereinspräsidenten so höre haben wir es bei uns recht gut.
Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Personalmangel auch in
unserem Verein ein Dauerthema ist und wahrscheinlich auch bleiben wird.
Die Verantwortung an der Gemeinschaft lässt auch in unserem Verein teilweise
zu wünschen übrig SCHADE. Bitte nehmt eure Verantwortung gegenüber dem
Verein wahr und lasst den Vereinsgedanke nicht verkommen. Die
Zusammengehörigkeit mit Gleich-Gesinnten um die sportlichen Ziele zu
erreichen, ist doch der Mühe wert!
Was wir heute nicht sind und was wir heute nicht haben, werden wir morgen
nicht sein und morgen nicht haben.
Die Qualität unserer Lebensziele misst sich am Nutzen für die Gesellschaft.
Ich wiederhole: Wenn wir nicht dazu bereit sind, stirbt der Vereingedanke.
Erreichtes macht uns Mut und lässt uns neue Wege erlernen.
In diesem Sinne zähle ich weiterhin auf euch und aufs Engagement jedes
Einzelnen.
Ich danke euch ALLEN, besonders aber den Funktionären, Trainern, meinen
Vorstandskolleginnen und Kollegen für die Unterstützung und die Aktivitäten
für den Verein.
Ich wünsche euch eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison und freue
mich auf weitere, aktive und Horizonterweiternde Stunden in der Familie des
Handball KTVMuotathal
1.Mannschaft (Nationalliga)
Koni Affolter / Hubi Gwerder
Vorrunde 06/07: Der Abstieg bedeutete
ein Neuanfang für den Handball KTV Muotathal. Fredy Heinzer (neuer Trainer
2. Mannschaft), Patrick Ulrich (Motocross Mechaniker), Michael Reichmuth,
Matthias Zutter und Theo Ulrich (KTV Altdorf), René Gwerder (2. Mannschaft)
gaben den Rücktritt von der ersten Mannschaft. Mark Schelbert versuchte sich
erfolgreich in Schaffhausen in der SHL.
Die neue Mannschaft wurde also auf einigen Positionen verändert.. Mit nur
einem Linkshänder (Werner Betschart) und einem Durchschnittsalter von 22.5
Jahren startete der KTV die Saison in die 1. Liga. Der Mix zwischen
gestandenen und jungen Spielern ist und war gut. Als neue Spieler wurden nur
eigene Junioren integriert. Mit Simon Betschart (RL), Marco Carletti (TW),
Andreas Föhn (KL), Martin Imhof (FL) und Ueli Zimmermann (FL) stiessen 5
neue Spieler zur Mannschaft. Abgänge waren insgesamt 7 zu verzeichnen. Das
bedeutet, dass der Kader etwas kleiner geworden ist. Dank vielen guten
Trainings sind aber alle bereits gut integriert worden.
Trainingsspiele und Meisterschaftsbeginn: Bereits in der 1.
Vorbereitungsphase wurden einige Trainingsspiele ausgetragen. Mit Spielen
gegen die SG Zentralschweiz (übrigens deren letzter Auftritt), Borba,
Emmenstrand und die "Muotathaler Filiale" Altdorf (3 ehemalige Thaler
spielen dort) wurden die Spielzüge und die Neuen in die Mannschaft
eingearbeitet. In der ersten Cup-Runde gegen Berikon konnte der erste klare
Sieg für die neue Muotathaler Mannschaft eingefahren werden. Gleich im
ersten Spiel gegen Altdorf verletzte sich unser einzige Linkshänder Werner
Betschart so stark an der Schulter, dass er einige Wochen ausser gefecht
gesetzt war.
Im Grossen und Ganzen war die Mannschaft zum Saisonbeginn zusammengereift.
Gegen den HC Bruggen wurde die Saison 2006/2007 offiziell gestartet und
verlief sehr gut. Die ersten 4 Spiele wurden alle zum Teil klar gewonnen.
Anschliessend kamen zwei unnötige Niederlagen gegen Dietikon und Appenzell,
wo die Mannschaft eine weniger kontrollierte Leistung zeigte. Die nächsten
drei Partien konnten dann wieder gewonnen werden.
Somit gehörte unsere Mannschaft zu den Spitzenteams in der 1. Liga Gruppe 1.
AUFSTIEGSRUNDE:
Die Gegner um den Aufstieg zur Nationalliga waren Dietikon, Steffisburg,
Lyss, Dagmersellen und Frick. Im Startspiel gegen Steffisburg ging der KTV
klar als Verlierer vom Platz. An den Sieg wurde während des ganzen Spiels
nie richtig geglaubt – deswegen gab es auch diese Klatsche. Zuhause gegen
Dagmersellen fehlte ein wenig das Glück und auswärts gegen Dietikon und Lyss
hätte auch mehr herausschauen können. Einzig gegen Frick zeigte Muotathal
eine sehr solide Leistung und mit diesem Sieg konnte sich der KTV für die
letzte Hoffnung, die Barrage-Spiele gegen Grauholz, qualifizieren. Obwohl
man nie mit der Best-Besetzung trainieren konnte und zudem noch Ruben
Schelbert während den Aufsstiegsspielen fehlte glaubten nach einem klärenden
Mannschaftsgespräch wieder alle an die eigenen Stärken. So wurde im ersten
der beiden Spiele Grauholz vor heimischem Publikum klar mit 5 Toren
bezwungen. Das Schicksalsspiel eine Woche später verlief immer auf Messers
Schneide. Vier Tore hatten die Berner bereits aufgeholt, als zum Penalty
gegen Muotathal entschieden wurde. Dank Torwart Kilian Schelbert blieb aber
der 4 Torevorsprung erhalten und der Widerstand der Berner wurde gebrochen –
der direkte Wiederaufstieg war Tatsache. :
Konrad Affolter und Hubert Gwerder treten zurück: Eigentlich war der Verein
mit dem bisherigen Trainer Duo sehr zufrieden. Im neuen Schuljahr tritt
Affolter nun die frei gewordene Stelle als Schulverantwortlicher in Hochdorf
an. Dieses Engagement lässt einen Weiterverbleib als Trainer im Muotathal
nicht zu. Wie sich Affolter weiter mit dem Handball KTV Muotathal
auseinander setzt steht zurzeit noch nicht fest. Vielleicht steht er als
Berater, Trainerausbildner oder für sonst irgendwas weiterhin zur Verfügung.
Somit verliert die Muotathaler Handballer Familie ihr bisher bekanntestes
Mitglied. Affolter absolvierte immerhin mehr als 130
Nationalmannschafts-Einsätze und war Assistent von Arno Ehret bei der WM in
Schweden anno 1993 (CH-Nati auf dem 4. Rang). Hubi Gwerder sein Assistent
verlässt die erste Mannschaft nach 5 Saisons ebenfalls. Er wird sein Wissen
neu an der Basis weitergeben, übernimmt er doch die Muotathaler U15-Junioren
Mannschaft.
Zweite Mannschaft "2. Liga"
Fredy Heinzer
Am Anfang der Saison stand der
Trainerwechsel da. Bruno Betschart gab nach 4 Jahren den das Zepter Fredy
Heinzer, der nach dem Rücktritt aus der 1. Mannschaft noch gut im "Saft"
war. Für das "Zwei" war am Anfang Saison klar, das das Saisonziel ein
Mittelfeldplatz sein muss. Darum möglichst bald den Ligaerhalt zu sichern.
Die Teilnahme an der Abstiegsrunde sollte möglichst vermieden werden. Beim
ersten Spiel zu Hause konnte man bereits ein 35:29 Sieg gegen ATV
Emmenbrücke einfahren Die nächsten beiden Auswärtspartien verloren wir dann
klar. Da es ja beim "Zwei" bekannt ist, das nicht immer die besten
Leistungen abgerufen werden können, wechselten sich Erfolg und Misserfolg
immer wieder ab. Während der Saison war das "Zwei" aber meistens auf einem
vorderen Mittelfeldplatz klassiert. Vor allem an den Auswärtsspielen klappte
nicht immer viel. Es waren auch immer wieder Spieler ausgefallen, die der
Verletzungshexe zum Opfer gefallen sind.
RÜCKRUNDE: Ab dem neunen Jahr zeigte dann das Heinzer-Team ein anderes
Gesicht, sie verloren 5 Spiele hintereinander nicht mehr. Somit hatten wir
den Ligaerhalt schon 4 Runden vor Schluss definitiv gesichert. Was eine
klare und erfreuliche Steigerung gegenüber der letzten Saison ist. Erst
gegen den ersten Stans setzte es dann wieder eine knappe Niederlage ab. In
diesem Spiel verletzte sich Iwan Ulrich schwer, riss sich die
Achillessehne!!! Von den letzten 3 Spielen gewannen wir noch 2. 2.
Liga-Meister wurde der BSV Stans, der direkt in die 1. Liga aufstieg, in die
Abstiegsrunde mussten STV Willisau und TV Horw, der ATV Emmenbrücke ist
direkt in die 3. Liga abgestiegen.
Am Schluss waren wir auf dem guten 5 Platz klassiert, genau wie im Vorjahr.
Total haben wir 21 Punkte geholt, 1 Punkt hinter dem 2. Platz!! Mit 599
Toren hatten wir denn besten Angriff. Respekt. Als Spielertrainer kann ich
somit auf ein gelungenes erstes Jahr zurückschauen.
Junioren U21 Inter
Manfred Heinzer / Ramon Betschart
Im Sommer bereiteten wir uns intensiv
auf die neue Saison vor. Wieder ist unser Ziel die Aufstiegsrunde. Nach
einer Pause im Juli trafen wir uns zum Trainingslager in Willisau. Täglich
trainierten wir zweimal und haben viel dazugelernt. Anfang September
spielten wir am zweitägigen Turnier in Endigen mit wo wir den 5. Platz
belegten. Dieses Turnier war für uns eine Standortbestimmung und eine
Gelegenheit verschiedene Sachen auszuprobieren. In den ersten 9 Spielen
konnten wir 4 Spiele für uns entscheiden und liegen auf dem 5. Tabellenrang.
Um nicht in die Abstiegsrunde zu geraten, müssen wir in den nächsten 3
Spielen noch auf den 4. Platz vorstossen.
RÜCKRUNDE: Da sich in der Elitegruppe zwei und in unsere Intergruppe eine
Mannschaft vor Saisonbeginn zurückgezogen hatten, wurde der Modus
folgendermassen angepasst: Der Erstplatzierte der Qualifikationsrunde beider
Intergruppen spielt in der Finalrunde der Elite mit. Die Zweit- bis
Viertplatzierten der Qualifikationsrunde beider Intergruppen spielen
zusammen eine Aufstiegsrunde ohne Aufsteiger! Die Fünft- bis
Siebtplatzierten der Qualifikationsrunde beider Intergruppen spielen
zusammen eine Aufstiegsrunde. Die letzten zwei steigen ab. Unser Ziel war
unter die ersten vier Mannschaften zu kommen. Da das Kader der ersten
Mannschaft durch die älteren U21-Spieler ergänzt wurde, spielten wir je nach
Terminplan der ersten Mannschaft mit einem reduzierten Kader. Schon bald
zeichnete sich ab, dass Schaffhausen der Leader war und die weiteren Plätze
unter den ersten vier hart umkämpft wurden. Schlussendlich erreichten wir
den guten 3. Platz. Die Aufstiegsrunde wurde klar zur Integration jüngerer
Spieler genutzt. Diese Spiele waren hart umkämpft. Am Ende schaute ein 3.
Platz heraus.
Damen 2. Liga
Diana Oberholzer
Nach der für unsere Verhältnisse eher durchzogenen
letzten Meisterschaft wollten wir in diesem Jahr von Anfang an den Tarif
bekannt geben. Obwohl wir wie fast jedes Jahr mit den gleichen Problemen zu
kämpfen hatten, sprich zuwenig Spielerinnen und mangelnde
Trainingsbeteiligung, gelang uns dies auch relativ sicher. Wir gaben uns in
den ersten sechs Spielen keine Blösse und gewannen jeweils relativ sicher.
Mitte November
kam dann dies, was man wohl mit "Niederlage zur rechten Zeit" beschreiben
kann. Nachdem wir bereits gegen VH Littau nur mit viel Krampf gewinnen
konnten, gelang uns dies im Spiel gegen Borba Luzern nicht mehr. Wir mussten
eine deutliche Niederlage einstecken. Diese Niederlage kam aber mit
Sicherheit zur rechten Zeit. Hat uns dies doch klar vor Augen geführt, was
passieren kann, wenn man zuwenig locker und abgebrüht die Brechstange
hervorholt. Bereits im darauf folgenden Spiel gegen Malters haben wir die
richtigen Lehren gezogen und gewonnen. Unser Ziel für die Rückrunde ist
klar. Wir wollen weiter gezielt an den Schwächen arbeiten und uns so in eine
gute Ausgangslage bringen. Denn eines ist klar, wenn uns dies gelingt werden
wir im Frühjahr mit Sicherheit ein Wort um den Regionalmeistertitel
mitreden. Die Folge davon wären die Aufstiegsspiele in die 1. Liga, unser
erklärtes Ziel. Eines ist auch klar, die Spielerinnen würden sich freuen,
wenn die guten Leistungen auch mit dem entsprechenden Zuschaueraufmarsch
belohnt würden.
RÜCKRUNDE: Nach dem für uns nicht zufrieden stellenden zweiten Schlussrang
in der letzten Saison starteten wir voller Tatendrang in die Meisterschaft
und fuhren zu Beginn sechs klare Siege ein. Bald einmal wurde klar, dass nur
zwei Teams um den Regionalmeister und somit um den Aufstieg kämpfen würden,
das waren wir und die Spielerinnen von Borba Luzern. Leider verloren wir
auch das erste Meisterschaftsspiel gegen die Luzernerinnen (zuvor waren wir
schon die Verlierer im Regional-Cup). Da Borba jedoch eine Niederlage gegen
SG Maltern/ Menznau hinnehmen musste, war alles wieder offen. Durch den hart
erkämpften Sieg in der zweiten Begegnung gegen Borba, änderte sich für uns
die Lage zum Positiven. Es waren nur noch drei Spiele zu bestreiten und auch
zu gewinnen um uns den ersten Tabellenplatz zu sichern. Wir durften uns
keine Niederlage leisten, da Borba das bessere Torverhältnis herausgespielt
hatte. Auch bei den letzten drei Matchs konnten wir als Sieger vom Platz und
sicherten uns so den Regionalmeistertitel.
AUFSTIEGSSPIELE IN DIE 1.-LIGA: Für die Aufstiegsspiele in die 1. Liga
mussten wir gegen den Zürcherclub Dietikon/Urdorf antreten. Den ersten Match
bestritten wir auswärts und gewannen ihn mit 24:27. Das Heimspiel in Schwyz
konnten wir auch für uns entscheiden und somit stand der Aufstieg in die 1.
Liga fest!!! Diese erfolgreiche Saison spielten wir das erste Mal mit
unserer neuen Mannschaftszusammensetzung. Wir sind uns bewusst, dass es eine
"zächi" Saison in der 1. Liga werden wird. Wir bedanken uns ganz herzlich
bei Marco von Rickenbach und Tino Ablondi für ihre stets motivierte
Trainerarbeit bedanken. Auch ein grosses Dankeschön an "unsere" Renate und
an unsere treuen Fans. Ich möchte mich bei allen unseren Spielerinnen für
ihre Kollegialität, Kritikfähigkeit und Fairness bedanken. Ich bin überzeugt
mit dieser Mannschaft den Ligaerhalt zu schaffen.
Junioren U17
Theo Schelbert / René Gwerder
In der laufenden Meisterschaft sind
unsere U17 Junioren unter starkem Druck. Die Spitzenmannschaften haben sich
zu Spielgemeinschaften zusammengeschlossen und haben die Trainingsintensität
auf mindestens vier Zusammenzüge pro Woche intensiviert. Unsere Gegner
verfügen zudem über ausreichend grosse Spielerkader und können während dem
ganzen Spiel ein hohes Tempo aufrecht halten. Unser Spielerkader ist
dagegen zu dünn. Es gelingt uns leider nur phasenweise das angeschlagene
Tempo mitzugehen. Besonders zu erwähnen sind die konstant guten Leistungen
unseres Torhüters Florian Oechslin. Drei Runden vor dem Abschluss der
Qualifikationsrunde liegen wir auf dem zweitletzten Tabellenrang. In den
letzten Partien gegen Gegner der zweiten Tabellenhälfte wollen wir unser
Punktekonto noch aufbessern.
RÜCKRUNDE: In der Qualifikationsrunde hatten wir gegen die grossen
Spielgemeinschaften aus Luzern, Zürich, Basel und Kriens/Stans nicht viel zu
bestellen. Mit fünf Siegen und neun Niederlagen mussten wir den Gang in die
ABSTIEGSRUNDE antreten. Im Januar hatten wir die besten Momente. Mit drei
Siegen und nur einer knappen Niederlage gegen des späteren Tabellenersten
Schaffhausen konnten wir uns auf dem zweiten Platz einrichten. Es lief so
wie es eben laufen sollte. Nach der Fasnacht kam der Wurm in unser Spiel.
Wir verloren Spiele, in denen wir Mitte der zweiten Halbzeit noch mit bis zu
fünf Toren geführt hatten. In der Abwehr "seichte" es einfach zu heftig.
Trotzdem dürfen wir mit dem dritten Platz aus fünf Siegen und fünf
Niederlagen zufrieden sein. Mit durchschnittlich elf Toren pro Spiel war
Lukas Huwiler der unangefochtene Torschützenkönig und in manchen Spielen die
Versicherung für den Sieg. Erfreulich war auch die markante Steigerung von
Flavio Bächtold. Zum Schluss danke ich meinem Trainerkollegen René Gwerder
und Josef Betschart für die Fahrten zu den Auswärtsspielen.
Junioren U15
André Schelbert / Maurice Andrey
Mit einer jungen Mannschaft sind wir in die Saison 2006/2007 gestartet.
In der Vorrunde hatten wir 9 Spiele zu bestreiten. Gegen jede Mannschaft
mussten wir einmal antreten. Mit sieben Punkten konnten wir uns im
Mittelfeld platzieren. Für die Rückrunde sind wir gerade noch in die
Stärkeklasse 1 gerutscht. Damit war natürlich klar, dass es schwierig wird,
Punkte zu ergattern. Nach sieben Niederlagen in Serie konnten wir dann doch
noch zwei der letzten drei Partien gewinnen. Es war festzustellen, dass mit
Wille und Kampfgeist auch gegen stärkere Mannschaften etwas auszurichten
ist. Danken möchten wir noch den Hilfstrainern Martin Imhof, Ruedi Heinzer
und Andreas Föhn.
Juniorinnen U15
Karin Schmidig / Janine Wehnert
Dies war ein ganz
besonderes Jahr. Viel Neues kam auf die Mädchen zu. Ab September konnten sie
erstmals Matches spielen. Leider mussten wir sie als U-15 anmelden, da eine
Spielerin schon älter als 13 war. Wir warnten sie vor, dass sie
wahrscheinlich die ersten Spiele verlieren werden, weil sie vom
Spielerischen, von der Erfahrung und vor allem vom Alter her, im Nachteil
seien. Doch den Mädchen war das egal, sie wollten einfach nur spielen. Es
war auch so, bis im Dezember verloren sie alle Matches, doch man sah stets
eine Steigerung ihrer Leistungen. Den Willen am Spiel verloren sie nicht,
obwohl die Freude einwenig nachliess. Die Gegner waren ihnen jedes Mal in
der Grösse und im Alter überlegen. An den letzten drei Matches schossen sie
immerhin fast 10 Tore, was ihnen die Motivation ansteigen liess und ihnen
Hoffnung auf einen Sieg gab. Von ihnen aus kam sogar der Wunsch, ein zweites
Training zu halten, was uns sicher zu gute kommt. Wir hoffen die Mädchen
verlieren die Motivation nicht und behalten vor allem die Freude am
Handball. Denn auf einen Sieg in der nächsten Zeit "plangen" wir sehr...
RÜCKRUNDE: Diese Saison war für unsere Mädchen eine grosse Herausforderung,
denn sie konnten erstmals Matche in den Meisterschaftsspielen mitbestreiten.
Es war für sie, wie auch für uns, klar, dass sie die ersten paar Spiele ohne
Punkte ausgehen werden. Dies schien anfangs nicht ein grosses Problem zu
sein, doch mit der Zeit verloren die einen die Motivation und wir versuchten
sie aufs Neue zu motivieren. Während dieser Phase, als mehrer Niederlagen
aufeinander folgten, war der Zusammenhalt der Mannschaft dennoch sehr gut.
Man sah stets Fortschritte, sei es an den Matchen oder auch im Training. Man
vergleiche nur den Torvergleich: Anfang waren es 2–3 Tore und Ende Saison
18-24, welche sie schossen. Dies verschaffte ihnen wieder grössere Freude.
Sie gewonnen zwei Matche und spielten zweimal unentschieden. Für manche war
die grösste Motivation, einmal selbst ein Goal zu schiessen, was dann auch
bis Ende Saison bei allen zutraf.
Nächste Saison haben sie schon einige Erfahrungen gesammelt und werden
sicherlich von Anfang an gut dabei sein. Einen grossen Dank geht natürlich
an die Eltern der Mädchen für die Bereitschaft mit uns an die Auswärtsspiele
zu fahren.
Junioren U13
Erich Schelbert
Die erste Mannschaft
spielte eine gute Saison. Sie gewannen einige Turniere. Für die
Qualifikation an die Schweizermeisterschaften reichte es nicht ganz. Mit ein
Grund war, dass schon vereinzelte Spieler bei den U-15 mitspielten und
deshalb die U-13 Mannschaft nicht immer in Bestbesetzung antreten konnte.
Bei der zweiten Mannschaft lief es auch gut. Die meisten spielten erstmals
eine Meisterschaft und waren ca. zwei Jahre jünger als ihre Gegner. Sie
konnten von ihren 27 Turnierspielen etwa 12 Spiele gewinnen, und zeigten
auf, dass einiges Potential in ihnen steckt. Ich möchte Daniel, Guido und
André für die Betreuung der Junioren an den Turnieren herzlich danken, sowie
den Jugendspielleiter Alexander, Bruno. Michael und Ueli für die Leitung der
Spiele an den Heimturnieren.
RÜCKRUNDE: Die erste Mannschaft spielte eine sehr gute Saison. Nur ein
Turnier lief schlecht, da wurden beide Spiele verloren. Dies wirkte sich auf
die Schlussrangliste aus. Sie schlugen zwar Borba Luzern im letzten Turnier,
aber es reichte nicht mehr für den ersten Platz und somit konnte Borba an
die Schweizermeisterschaften. Am Anfang hatte die zweite Mannschaft noch
Anlaufschwierigkeiten. Die meisten spielten zum ersten Mal eine
Meisterschaft auf dem grossen Feld. In der zweiten Saisonhälfte sah man die
Fortschritte. Sie deckten besser und im Angriff erzielten sie mehr Tore. Ich
möchte Daniel, Guido und Andre für die Betreuung der Junioren an den
Turnieren herzlich danken sowie den Jugendspielleiter Alexander, Bruno.
Michael und Ueli für die Leitung der Spiele an den Heimturnieren.
Jugi
Damian Gwerder
Jeden Donnerstag
sind wir 15 bis 20 Jugi-Handballer gespannt, was uns im Training erwartet.
Neben vielen Koordinationsposten, Zickispielen und Ballspielen sind der
Dschungel und die Burg unsere Favoriten. Alle 1. bis 3. Klässler haben einen
tollen Einsatz. Nach dem Training sind wir müde….aber zufrieden und freuen
uns auf den nächsten Einsatz. Besten Dank an Michelle und Yael für die
Hilfe.
Eventberichte
2006 / 2007
Andi Ulrich
HINTERTHALER-CHILBI 2006:
Zum letzen mal waren wir
Handballer mit einer "Handball-Beiz" an der Hinterthaler-Chilbi vertreten.
Mit der "Hinterthaler-Chilbi-Band" am Freitag war sicher ein spezieller
Abend angesagt. Um die 15 verschiedene Musiker in drei Set`s spielten auf.
Es war ein voller Erfolg und auch die Ambri-Bar brachte uns die nötigen
Besucher, so dass es manchmal fast gefährlich wurde bei der Hinteren Brücke.
"Bürgler-Laimbacher" spielten am Samstagabend lüpfiges und Gesang war
angesagt. "Spiel und Spass" war am Sonntag für die Kleinen der Renner. Um
die 70 Kinder waren voll bei der Sache. Die Chilbi hat auch im 06 wieder
einen Gewinn abgeworfen. Doch ist dieser nicht in dem Umfang, wie wir uns
vorstellen. Für diesen Aufwand ab Donnerstag, die drei Tage Festbetrieb und
dann alles wieder aufräumen, sollte es eigentlich mehr geben. Wir
entschlossen uns, mit der Chilbi aufzuhören und versuchten dies mit einem
Sponsorenlauf, der, wenn die finanziellen Mittel erreicht werden, alle zwei
Jahre stattfinden soll. Ich denke, dass dies eine gute Sache ist, um die für
den Verein nötigen Einnahmen zu generieren. Helft mit, es liegt an euch!
HANDBALLFEST 2007:
Am 5. Mai
2007 führte der Handball KTV Muotathal ein weiteres Handballfest in der
Mehrzweckhalle durch. Nach dem Motto: viel Musik für wenig Geld wollte man
ein neues Konzept umsetzen. Regionale Band`s sollten die Besucher bringen,
eine starke AC/DC-Coverband aus Deutschland den nötigen Rock. Die Rechnung
ging voll auf !! Mit den Thaler "The Mosis" den aussenschwyzern "Jailbreak"
der genialen "AC/DC-Fusebox" aus Deutschland und den Steinern "Holly Jouse"
war jede Band eine Klasse für sich. Nur positive Reaktionen konnte wir
entgegen nehmen. Auch das Schlagerzelt war ein voller Erfolg mit der
"Famille Roussel". 1300 Eintritte und gutes Konsumverhalten war auch auf der
Abrechnung zu sehen. Wir werden sicherlich dem Konzept treu bleiben. Ob
wieder soviel Band`s verpflichtet werden wird noch besprochen. Sicher ist
das Schlagerzelt wieder ein grosses Thema, ist dies doch eine echte
Alternative zu anderen Veranstaltungen in der MZH. Neu wird unser
Handballfest am 19. April 2008 sein. Immer der zweitletzte Samstag im April,
so dass wir das Let`s fetz und die Ferien nicht kreuzen. Auf das
Handballfest 08.
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