Jahresberichte Handball 2006

 

Präsident    Roland Heinzer

Vorwort:
Ein paar Gedanken zur vergangenen Saison: Handballerisch gesehen, wurden keine grossen Stricke verrissen. Man könnte sagen: Das Vereins-Schiffchen fährt gemächlich weiter!
Aber weit gefehlt: Einiges hat sich bewegt oder man könnte auch sagen, einiges hat sich gewandelt!
Denkt man nur an die personellen Veränderungen, die rückläufigen Zuschauerzahlen, das zeitweilige Desinteresse der Spieler an der Vereinstätigkeit, das teilweise schwierige Sponsoren und Gönnerverhalten und vieles Mehr.
Wage ich zu behaupte: Das so genannte und berüchtigte Muotathaler Herzblut ist rückläufig!

Arbeiten als Präsident (Sitzungen):

Unzählige Sitzungen mit Handball-Gesamtvorstand, Handball-Marketing-Team, mit Stammverein, Handballfest, ausserregionale Sitzungen mit IHV / SHV / NL / HC - Zentralschweiz usw.
In diesem Zusammenhang: Herzlichen Dank an meine Vorstandskolleginnen und Kollegen.

Handball Spezial:
Nach Auflösung der ersten Mythenshooters-Mannschaft, gibt’s nun auch keinen SHL-Verein mehr. Die SG-Zentralschweiz ist aus den Spielplänen gestrichen worden. Unsere talentierten Spieler müssen sich nun anderweitig orientieren, das ist das kleinere Problem.
Für Muotathal als Vorzeigeverein muss das einige Gedanken auslösen. Können wir ohne Fusion und mit eigenen Junioren die 1. Mannschaft wieder auffüllen? Haben wir auf lange Sicht eine Überlegenschance und wie wollen wir diese nützen oder wohin soll der Weg gehen?
Oder haben gerade die vorhin genannten Auflösungen gezeigt, wie schwierig solche SG`s sind? Ihr könnt sicher sein der Vorstand bleibt am Ball

Persönliche Gedanken
Erlaubt mir an dieser Stelle einige persönliche Gedanken zur Vereinstätigkeit allgemein.
Ein Satz den wir vom Vorstand oder auch die Trainer viel hören – KEINE ZEIT!
Wisst ihr wie viele Stunden die Woche hat? = 168Std.
Teilt diese ein und macht was daraus:
Dieser Satz ist nicht von mir sondern von Dr. Guido A.Zäch (Veränderung als Chance)
Das Leben ist mehr als eine Berufskarriere. Heute spricht man von Work-Life-Balance: Das heisst eine Ausgewogenheit zwischen der Arbeitszeit, Eigenarbeit, Freizeit und Sozialzeit. Die Trainings oder der Match gehört in die Kategorie der Sozialzeit, diese Zeit tut gut und ist der Kitt der Gesellschaft. Ich bin euch dankbar dass ihr euren Beitrag dazu leistet.
Leider muss ich aber immer wieder feststellen dass viele Personen (in der Regel sind es immer die Selben) die jetzt wahrscheinlich nicht da sind, Dienstleitungen in Anspruch nehmen, ohne als Gegenleistung an eine Verpflichtung zu denken. Schade!
Ich zähle weiterhin auf euer tatkräftiges Engagement! Gleichzeitig danke ich euch, und besonders meinen Vorstandskolleginnen und Kollegen für die Unterstützung und Aktivität.
Ich wünsche euch eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison und freue mich auf weitere aktive Stunden in der Familie des Handball KTV-Muotathal.

 

1.Mannschaft (Nationalliga)    Koni Affolter / Hubi Gwerder

Heuer wurde zum ersten Mal die Nationalliga Meisterschaft in einer zwölfer Gruppe entschieden. Nach der Ligareduktion der letzten Saison konnte man sich auf eine spannende jedoch nicht einfache Saison einstellen. Dementsprechend sah auch die Vorbereitung der ersten Mannschaft aus. Ende Mai 2005 begannen die Trainings. Leider sind schon kurz nach dem Start die ersten Verletzungen aufgetreten. Mit Michi Reichmuth ist einer der älteren Spieler für längere Zeit ausgefallen.

Ein paar neue Gesichter konnte man im Team erkennen. Mit Matthias Zutter von Stans, Vlado Ganic und Thomas Hürlimann von den Shooters stiessen neben eigenen Junioren ein paar neue Gesichter zur Mannschaft. Nicht zu vergessen, Altmeister René Gwerder, der seine Karriere im Muotathal beenden wollte.

Im Trainingslager in Willisau wurde das Team in taktischen Massnahmen geschult. Das Trainerduo Affolter/Gwerder zeigte die verschiedenen Spielzüge usw. auf. Zu dieser Zeit lief es eigentlich nicht so schlecht. Am Raiffeisencup passierte dann aber die nächste Verletzung. Diesmal traf es Spielmacher Andi Ulrich.

Mit einigen angeschlagenen Spielern startete der KTV schlecht in die neue Saison. Niederlagen und Unentschieden wechselten sich bis zum ersten Sieg in Horgen ab. Gute Spiele wurden gezeigt, doch leider fehlte immer das "Quäntchen Glück", um alle Punkte ins Trockene zu bringen. So gewann die Mannschaft nach der Partie gegen Horgen nur gerade noch zwei Spiele. Am Schluss erreichte die Mannschaft mickrige 10 Punkte, was der direkte Abstieg in die 1. Liga bedeutet.

Erläuterungen
Wie bereits in der Saison 04/05 ist die Mannschaft ohne Kredit in die Meisterschaft gestartet. Wiederum hiess das Ziel Ligaerhalt. Die verschiedenen Verletzungen erhöhten den Druck auf die gesunden Spieler, was die Aufgabe nicht einfacher machte. Das nötige Selbstvertrauen in sich selbst und in seine Mannschaftskameraden fehlte deswegen oft.
Dazu kamen zu viele Absenzen, was oft auf schulische Aktivitäten oder aber auf unsere Schweizer Armee zurückzuführen war. Einige der Spieler verbrachten den Dienst im Tessin oder aber im Wallis, was Trainingsbesuche vollkommen verhinderte.

Vorrunde 06/07:
Wiederum fing die Vorbereitung zur neuen Saison Ende Mai an. Der ganze Trainingsablauf wurde gegenüber dem Vorjahr um einiges verändert. Obwohl die 1. Mannschaft abgestiegen ist, wird nicht weniger trainiert als zuvor. Im Mai / Juni legte das Trainergespann Koni Affolter und Hubi Gwerder den konditionellen Grundstein für die Saison. Obwohl nicht viel Lauftrainings im Freien gemacht wurden, konnte die Ausdauer in der Halle angeeignet werden. Es wurde so mehr im spielerischen Bereich gemacht werden. Das waren so die Schwerpunkte die gegenüber der letzten Saison geändert wurden. Ob dies das richtige Programm war, wird sich weisen.

Als neue Spieler wurden nur eigene Junioren integriert. Mit Simon Betschart (RL), Marco Carletti (TW), Andreas Föhn (KL), Martin Imhof (FL) und Ueli Zimmermann (FL) stiessen 5 neue Spieler zur Mannschaft. Abgänge waren insgesamt 7 zu verzeichnen. Das bedeutet, dass der Kader etwas kleiner geworden ist. Dank vielen guten Trainings sind aber alle bereits gut integriert worden. Bereits in der ersten Vorbereitungsphase wurden einige Trainingsspiele ausgetragen. Mit Spielen gegen die SG Zentralschweiz (übrigens deren letzter Auftritt), Borba, Emmenstrand und die "Muotathaler Filiale" Altdorf (3 ehemalige Thaler spielen dort), wurden die Spielzüge und die Neuen in die Mannschaft eingearbeitet.

In der ersten Cup-Runde gegen Berikon konnte der erste klare Sieg für die neue Muotathaler Mannschaft eingefahren werden. Gleich im ersten Spiel gegen Altdorf verletzte sich unser einzige Linkshänder Werner Betschart so stark an der Schulter, dass er bis jetzt im Mannschaftstraining noch nicht mittun kann. Hoffen wir, dass er bald wieder einsatzfähig ist! Ansonsten waren bisher noch kleine Blessuren zu melden. Zum Glück!

Im Grossen und Ganzen ist die Mannschaft nun zusammen gereift. Am Samstag 16. September findet das erste Meisterschaffspiel der Saison statt. Gegen den HC Bruggen ist gleich ein guter Gegner in der Stumpenmatt zu Gast. Bei den St. Gallern spielen nicht weniger als drei Alt-Internationale und ein Juniorennationalspieler mit. Der Start in die ersten Spiele verlief dann sehr gut. Die ersten 4 Spiele wurden alle zum Teil sehr klar gewonnen. Anschliessend kamen zwei unnötige Niederlagen gegen Dietikon und Appenzell, wo die Mannschaft eine weniger kontrollierte Leistung zeigte. Die nächsten drei Partien konnten dann wieder gewonnen werden.

Somit gehört unsere Mannschaft zu den Spitzenteams in der 1. Liga Gruppe 1.

 

Zweite Mannschaft "2. Liga"    Bruno Betschart

Für unser "Zwei" bestand das Saisonziel in der Meisterschaft wiederum darin, den Ligaerhalt möglichst bald sicherzustellen und jungen Spielern der ersten Mannschaft die notwendige Spielpraxis zu ermöglichen. Die Teilnahme an der Abstiegsrunde sollte möglichst vermieden werden.

Beim ersten Spiel der Saison konnte in der Mehrzweckhalle bereits ein 36:34 Sieg gegen den STV Willisau realisiert werden. Eine Woche später folgte jedoch die 28:26 Auswärtsniederlage gegen ATV Emmenbrücke. Wie es bei unserer zweiten Equipe bekannt ist, waren die Leistungen nicht immer beständig. Gute Leistungen wechselten immer wieder mit Misserfolgen ab. Während der Saison war das "Zwei" meistens auf einem hinteren Mittelfeldplatz klassiert.

Ab Januar 2006 begann der Kampf gegen die zwei Abstiegsrundenplätze. In einem spannenden und umkämpften Spiel konnte Mitte Januar das Heimspiel gegen den punktgleichen ATV Emmenbrücke mit 28:27 gewonnen werden. Somit war das Betschart-Team immer noch auf Kurs um den Ligaerhalt während der normalen Meisterschaft zu erreichen.

Die anderen Teams holten jedoch auf und so waren zwei Runden vor dem Meisterschaftsschluss die fünf letzten Teams innerhalb von 2 Punkten platziert. Wir konnten das vor entscheidende Heimspiel gegen die Kriens Rookies mit 32:27 gewinnen und hatten uns gegen hinten etwas Luft verschafft.

Da sich die anderen Mannschaften in der Schlussphase der Meisterschaft gegenseitig noch Punkte wegnahmen, hatten wir den Ligaerhalt eine Runde vor Meisterschaftsende definitiv geholt. Dies bedeutete eine klare und erfreuliche Steigerung gegenüber der letzten Saison.

In die Abstiegsrunde wurden schliesslich die HC Kriens Rookies und der STV Willisau verbannt. 2. Liga-Meister wurde der HC Emmenstrand, der damit auch direkt in die 1. Liga aufstieg. Da wir auch noch das letzte Meisterschaftsspiel gegen die SG Ruswil/Wolhusen gewinnen konnten, sicherten wir uns mit 14 Punkten den sehr guten fünften Schlussrang.

Hopp Muotithal!

 

Junioren U21 Inter    Manfred Heinzer / Ramon Betschart

Nach der ersten Vorbereitungsphase im Mai und Juni gingen wir anfangs August ins Trainingslager nach Willisau. Im Trainingslager begann das Verletzungspech, welches bis zum Saisonende dauerte.

Nach dem Turnier in Endingen und Hochdorf wurde klar, dass es schwierig wird mit einem reduzierten Kader die Aufstiegsrunde zu erreichen. Da wir gegen die vermeintlich stärkeren Gegner gleich am Anfang mehrmals spielen mussten, lag schon bald fest, dass die Aufstiegsrunde in weite Ferne gerückt war.

Gegen Ende der Qualifikation konnten wir endlich mit voller stärke spielen. Leider war der Zug schon abgefahren und wir mussten enttäuscht in der Abstiegsrunde unsere Leistung unter Beweis stellen.

Mit 7 Siegen und 3 Niederlagen beendeten wir die Abstiegsrunde auf dem 2. Platz.

Vorunde 06/07:
Im Sommer bereiteten wir uns intensiv auf die neue Saison vor. Wieder ist unser Ziel die Aufstiegsrunde. Nach einer Pause im Juli trafen wir uns zum Trainingslager in Willisau. Täglich trainierten wir zweimal und haben viel dazugelernt.

Anfang September spielten wir am zweitägigen Turnier in Endigen mit wo wir den 5. Platz belegten. Dieses Turnier war für uns eine Standortbestimmung und eine Gelegenheit verschiedene Sachen auszuprobieren. Da das Kader der ersten Mannschaft durch die älteren U21-Spieler ergänzt wurde, spielen wir je nach Terminplan mit einem reduzierten Kader.

In den ersten 9 Spielen konnten wir 4 Spiele für uns entscheiden und liegen auf dem 5. Tabellenrang. Um nicht in die Abstiegsrunde zu geraten, müssen wir in den nächsten 3 Spielen noch auf den 4. Platz vorstossen.

 

Damen 2. Liga    Diana Oberholzer

Nach der erfolgreichen letzten Saison starteten wir voller Tatendrang in die Meisterschaft und fuhren dementsprechend zu Beginn drei klare Siege ein. Offenbar gingen wir es in der Folge etwas zu legere an und verloren im vierten Spiel gegen SG Littau Sarnen unnötig mit 19:21. Diese erste Meisterschafts Niederlage seit über einem Jahr verunsicherte uns etwas. Umso mehr als wir uns kurz darauf gegen Borba Luzern vorzeitig aus dem Cup verabschiedeten und uns zu allem Übel noch eine weitere Meisterschafts-Niederlage zuzogen.

Nach diesen drei Schlappen wussten wir, dass es so nicht weitergehen durfte und zogen die Konsequenzen. Tatsächlich gewannen wir anschliessend die beiden letzten Spiele der Vorrunde klar. Somit belegten wir nach der Vorrunde den zweiten Platz mit weiterhin intakten Aufstiegschancen.

Nach den anschliessenden Siegen über Kriens, Fides Ruswil und Littau-Sarnen eroberten wir die Tabellenspitze zurück. Auf diesem Höhenflug wurden wir allerdings wie beim Cup von Borba Luzern gestoppt als wir mit 23:16 verloren.

Trotz Siegen in den letzten fünf Meisterschaftsspielen konnten wir die Tabellenspitze und somit die Qualifikation für die Aufstiegspiele nicht mehr erreichen, da sich der Leader Fides Ruswil ebenfalls keine Blösse mehr gab. Somit erreichten wir mit 30 Punkten aus 18 Spielen den zweiten Schlussrang, einen Punkt hinter Fides Ruswil, welche wir jedoch in beiden Direktbegegnungen bezwungen hatten.

Wir bedanken uns herzlich bei Jörg Kündig und Tino Ablondi für ihre Trainerarbeit sowie bei "unserer" Renate Betschart „per tutti“.

Wir "Alten" freuen uns sehr in der kommenden Saison auf die grosse Unterstützung der 3. Liga Damen des KTV Muotathal zählen zu können. Wir sind überzeugt mit ihrer Verstärkung den Aufstieg in die 1. Liga endlich schaffen zu können.

Vorunde 06/07:
Nach der für unsere Verhältnisse eher durchzogenen letzten Meisterschaft wollten wir in diesem Jahr von Anfang an den Tarif bekannt geben. Obwohl wir wie fast jedes Jahr mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten, sprich zuwenig Spielerinnen und mangelnde Trainingsbeteiligung, gelang uns dies auch relativ sicher. Wir gaben uns in den ersten sechs Spielen keine Blösse und gewannen jeweils relativ sicher.

Mitte November kam dann dies, was man wohl mit "Niederlage zur rechten Zeit" beschreiben kann. Nachdem wir bereits gegen VH Littau nur mit viel Krampf gewinnen konnten, gelang uns dies im Spiel gegen Borba Luzern nicht mehr. Wir mussten eine deutliche Niederlage einstecken. Diese Niederlage kam aber mit Sicherheit zur rechten Zeit. Hat uns dies doch klar vor Augen geführt, was passieren kann, wenn man zuwenig locker und abgebrüht die Brechstange hervorholt. Bereits im darauf folgenden Spiel gegen Malters haben wir die richtigen Lehren gezogen und gewonnen.

Unser Ziel für die Rückrunde ist klar. Wir wollen weiter gezielt an den Schwächen arbeiten und uns so in eine gute Ausgangslage bringen. Denn eines ist klar, wenn uns dies gelingt werden wir im Frühjahr mit Sicherheit ein Wort um den Regionalmeistertitel mitreden. Die Folge davon wären die Aufstiegsspiele in die 1. Liga, unser erklärtes Ziel.

Eines ist auch klar, die Spielerinnen würden sich freuen, wenn die guten Leistungen auch mit dem entsprechenden Zuschaueraufmarsch belohnt würden.

 

Damen 3. Liga    Karin Schmidig

Schon bevor unsere Saison begann, war uns klar, dass wir ein sehr mageres Kader haben, dennoch wollten wir spielen.

Von insgesamt 18 Spielen mussten wir 7 Niederlagen kassieren. Weil sich noch eine unserer Spielerinnen schwer verletzte und wir dann mit genau 7 Spielerinnen an den Spielen antreten mussten, verloren wir die letzten 3 Spiele nacheinander.

Wir erzielten schlussendlich den 4. Schlussrang und waren zufrieden, denn wir setzten uns kein spezielles Ziel und hatten Spass am Handball.

Da vielfach nur 3-4 Trainingswillige ins Training kamen, liessen wir es mehrmals aus. Natürlich wirkte sich dies auf unsere Kondition und auf das Spielerische aus. Zum Glück konnten wir uns gegenseitig mit den 2. Liga Damen aushelfen, d.h. sofern es möglich war. Auch sie hatten manchmal fast zu wenig Spielerinnen. Einige unserer Mannschaft besuchten auch das Training bei den 2. Liga Damen. Durch das lernten wir uns besser kennen und beschlossen die nächst Saison miteinander zu bekämpfen.

Besten Dank den 2 Trainern Marco von Rickenbach und Maurice Andrey.

 

Junioren U17    Mathis Gwerder / Urs von Rickenbach

Diese Saison konnten wir für einmal nicht an der Spitze mithalten, da wir doch einige Verletzungen zu verzeichnen und dazu noch ein Recht schmales Kader hatten. Erst am Schluss, als wir dann endlich mal komplett spielen konnten, zeigte unsere Mannschaft, was eigentlich in ihr steckt. Dafür konnten wir den Fairnesspreis (am wenigsten Strafen) der Suva Live im Wert von Fr. 2'500.00 gewinnen, welcher sicher auch etwas Spezielles ist. Bedanken möchte ich mich bei allen Spielern und bei Urs von Rickenbach

Vorrunde 06/07:
In der laufenden Meisterschaft sind unsere U17 Junioren unter starkem Druck. Die Spitzenmannschaften haben sich zu Spielgemeinschaften zusammengeschlossen und haben die Trainingsintensität auf mindestens vier Zusammenzüge pro Woche intensiviert. Unsere Gegner verfügen zudem über ausreichend grosse Spielerkader und können während dem ganzen Spiel ein hohes Tempo aufrecht halten. Unser Spielerkader ist dagegen zu dünn. Es gelingt uns leider nur phasenweise das angeschlagene Tempo mitzugehen. Besonders zu erwähnen sind die konstant guten Leistungen unseres Torhüters Florian Oechslin.

Drei Runden vor dem Abschluss der Qualifikationsrunde liegen wir auf dem zweitletzten Tabellenrang. In den letzten Partien gegen Gegner der zweiten Tabellenhälfte wollen wir unser Punktekonto noch aufbessern.

Besonders Danken möchte ich an dieser Stelle René Gwerder für die Durchführung der Montag-Trainings und unserem Chauffeur Josef Betschart für die Fahrten mit der Mannschaft.

 

Junioren U15    Theo Schelbert

Wir haben die Meisterschaft 2005/2006 mit einem hauchdünnen Spielerkader durchgespielt. In der Qualifikationsrunde vom September bis Dezember 2005 konnten wir mit den besten Mannschaften nicht mithalten. Für die Hauptrunde sind wir dann in die schwächste Gruppe eingeteilt worden.

Auch die Hauptrunde verlief nicht nach Wunsch. Immerhin konnten wir uns dank einem guten Torverhältnis an dritter Stelle platzieren.

Der Trainingsbesuch war ausgezeichnet und die meisten Spieler haben erfreuliche Fortschritte erzielt. Stefan Christen und Florian Oechslin haben mit der Regionalauswahl Innerschweiz den Schweizermeistertitel errungen.

Meinen Mittrainern Andreas Föhn, René Gwerder, Ruedi Heinzer und Martin Imhof danke ich für die Mithilfe. Besonders danken möchte ich auf Josef Betschart für die Fahrten an die Auswärtsspiele.

 

Juniorinnen U15    Karin Schmidig / Janine Wehnert

Dies war ein ganz besonderes Jahr. Viel Neues kam auf die Mädchen zu. Ab September konnten sie erstmals Matches spielen. Leider mussten wir sie als U-15 anmelden, da eine Spielerin schon älter als 13 war. Wir warnten sie vor, dass sie wahrscheinlich die ersten Spiele verlieren werden, weil sie vom Spielerischen, von der Erfahrung und vor allem vom Alter her, im Nachteil seien. Doch den Mädchen war das egal, sie wollten einfach nur spielen.

Es war auch so, bis im Dezember verloren sie alle Matches, doch man sah stets eine Steigerung ihrer Leistungen. Der Wille am Spiel verloren sie nicht, obwohl die Freude einwenig nachliess. Die gegnerischen Mannschaften waren ihnen jedesmal in der Grösse und im Alter überlegen. An den letzten drei Matches schossen sie immerhin fast 10 Tore, was ihnen die Motivation ansteigen liess und ihnen Hoffnung auf einen Sieg gab.

Von ihnen aus kam sogar der Wunsch, ein zweites Training zu halten, was uns sicher zu gute kommt.

Wir hoffen die Mädchen verlieren die Motivation nicht und behalten vor allem die Freude am Handball. Denn auf einen Sieg in der nächsten Zeit "plangen" wir sehr...

 

Junioren U13    Erich Schelbert

Die erste Mannschaft spielte eine gute Saison. Sie gewannen einige Turniere. Für die Qualifikation an die Schweizermeisterschaften reichte es nicht ganz. Mit ein Grund war, dass schon vereinzelte Spieler bei den U-15 mitspielten und deshalb die U-13 Mannschaft nicht immer in Bestbesetzung antreten konnte.

Bei der zweiten Mannschaft lief es auch gut. Die meisten spielten erstmals eine Meisterschaft und waren ca. zwei Jahre jünger als ihre Gegner. Sie konnten von ihren 27 Turnierspielen etwa 12 Spiele gewinnen, und zeigten auf, das einiges Potential in ihnen steckt.

Ich möchte Daniel, Guido und Andre für die Betreuung der Junioren an den Turnieren herzlich Danken, sowie den Jugendspielleiter Alexander, Bruno. Michael und Ueli für die Leitung der Spiele an den Heimturnieren.

 

Handballfest 2006    Andi Ulrich

Am 6. Mai 2006 führte der Handball KTV Muotathal ein weiteres Handballfest in der Mehrzweckhalle durch. Mit den "Spider Murphy Gang" konnte man einen dicken Fisch an Land ziehen - dachte man. Leider war es nicht so. Jetzt fragen einige warum musste dies sein. Nun, wir wollten nicht immer das gleiche Musikprogramm und so schauten wir uns mal um, was da noch zu haben war. Mir war diese Band sehr bekannt und ich bekam fast Gänsehaut als ich den Vertrag unterschreiben konnte. Doch leider wurde unser Mut etwas Neues und Grosses zu machen, nicht belohnt. Die erwarteten Besucher blieben aus, so dass wir uns für nächstes Jahr etwas anderes einfallen liessen. Unser Ziel: Wir machen nur noch was für die Jungen, die Reiferen kommen sowieso nicht in die Halle (sie schauen lieber Gottschalk).

Also, wir werden am 5. Mai 2007 wieder voll abrocken. Was sicher sein wird, ist eine AC/DC-Cover-Band und die aus der Region stammenden Polly Duster aufspielen werden. Auch sind wir mit anderen heimischen und regionalen Bands in Kontakt. Ich freue mich jetzt schon, euch in der Halle anzutreffen.

Hinterthaler-Chilbi 2005    Andi Ulrich

Zum vierten Mal an der Hinterthaler-Chilbi, waren wir Handballer mit einer "Handball-Beiz" vertreten. Mit den "geheimen Sportsocken" am Freitag und "Echo vom Druosbärg" am Samstag konnten wir zwei bekannte Formationen verpflichten. "Spiel und Spass" war am Sonntag angesagt, damit auch die Kleinsten auf ihre Kosten kamen.

Der Freitag und Samstag war wieder ein voller Erfolg, der Sonntag war im Bereich der Festwirtschaft eher mager, was man schlussendlich auch an der Abrechnung sieht.

Für dieses Jahr konnten wir die altbekannte Hinterthaler-Chilbi-Band verpflichten. Das heisst: Einige Thaler Musiker (ca. 12 Personen) die zusammen Vollgas geben und der Freitag soll wieder voll den Jungen gehören. Am Samstag spielen "Bürgler-Laimbacher" zu Tanz auf. Der Sonntag soll wieder den Kinder gehören.

Herzlichen Dank an Peter Föhn MAB, wo wir unser Zelt "aufschlagen" dürfen.

Herzlichen Dank auch allen Helferinnen und Helfern für ihre Arbeit.

 

Bar-Party "flätthünschsauft" 2005    Andi Ulrich

Am 5. November ging zum zweiten mal die Bar-Party „flätthünschsauft“ über die Bühne. Wir Handballer waren auch mit einer Bar vertreten. Nach dem Motto: "Geister" war unsere Bar dekoriert. Zusammen mit 10 heimischen Vereinen konnten wir eine noch bessere Party mitgestalten als im Vorjahr und so noch einige "Fränkli" in unsere Vereinskasse verdienen.

Für`s 2006 haben wir uns entschieden aufzuhören, da der Aufwand für uns im Vorstand zuviel wurde.

Herzlichen Dank den Nicht-Handballer-Bar-Frauen, Käthi, Miranda, Susanne, Nicole, Manuela