Jahresberichte Handball 2003

 

Jahresbericht des Präsidenten 02/03

Vorwort:

Ein bewegtes Vereinsjahr liegt hinter uns. Das Vereinsschiff musste wieder einige Stürme über sich ergehen lassen. Ich bin aber der Meinung, wir fahren im Moment auf relativ ruhiger See mit wenig Turbulenzen.

Arbeiten als Präsident (Sitzungen):

Die Vereinsgeschäfte wurden in diversen Vorstandsitzungen behandelt. Beinahe 30 Sitzungen unter anderem im Stammverein, Handball-Vorstand, Marketinggruppe, Veranstaltungs-OK`s, IHV, NL und SHV nahmen recht viel Zeit in Anspruch.

Schüler Handballturnier: (immer wieder ein erfreulicher Anlass)

Auch dieses Jahr hat sich das Schülerhandballturnier als ein voller Erfolg erwiesen. Das alljährliche "und schon zur Tradition gewordene" Schülerhandballturnier hat einen fast unheimlichen Aufschwung erlebt. Es waren gegen 150 Spielerinnen und Spieler mit ihren Mannschaften am fighten. Ich hoffe auf eine erfolgreiche Fortsetzung in den nächsten Jahren.

Fest-Anlässe:

Sie sind nicht mehr wegzudenken! Unser Verein benötigt ertragreiche Anlässe um alle Ausgaben decken zu können. Ausserordentlich erfreulich waren die letzten Festanlässe wie Hinterthaler Chilbi und Handballfest, die mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen werden konnten. Ein grosses Dankeschön an alle, die an diesen Anlässen ihre Arbeit geleistet haben und besonders an unseren Fest OKP Andy.

Eine besondere Arbeit:

Ein besonderes Dankeschön gehört unseren Trainerinnen und Trainern die einen zuverlässigen Einsatz leisten und sonst noch manch aussergewöhnliches Engagement für den Verein eingehen.

Persönliche Gedanken:

Erfahrungen austauschen, von anderen lernen und sich selber fördern ist für jedermann wertvoll und lohnend. Arbeiten wir daran.

Wünsche des Präsidenten:

Anständiger Umgang Miteinander und Untereinander.

Dass unser Vereinsschiff nicht zu viele Stürme überstehen muss.

Motto: Nehmen wir die Dinge wie sie kommen, sorgen aber heute schon dafür, dass sie so kommen wie wir sie haben möchten. (Das heisst: Wir sind jetzt gefordert)

In diesem Sinne zähle ich weiterhin auf ein tatkräftiges Engagement von Allen!

Gleichzeitig danke ich euch, und besonders meinen Vorstandskolleginnen und Kollegen für die Unterstützung und Aktivität.

Ich wünsche allen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 03/04 und freue mich auf weitere aktive und horizonterweiternde Stunden in der Handballfamilie.

Saisonhälfte 03/04

Nochmals besten Dank für das Vertrauen und die Wiederwahl an der GV im August. Die Mannschaftsleiter und Betreuer, die sich für die neue Saison wieder zur Verfügung stellen, übernehmen eine grosse Verantwortung für unsere Jugend, aber auch für unsere Gesellschaft. Das ist sicher eines der Erfolgsrezepte des Muotathaler Handballs. --HUT AB--

Nebst der 1. Mannschaft, die sich für die Aufstiegsrunde qualifiziert hat, haben auch, mit wenigen Ausnahmen, die meisten Mannschaften unseres Vereins ihre Zwischenziele erreicht. Herzliche Gratulation. Auch das traditionelle Schülerhandballturnier war wieder ein voller Erfolg –Vielen Dank an Erich, Damian und alle Helfer.

Ich wünsche allen Mannschaften eine erfolgreiche und unfallfrei 2.-Saisonhälfte!

Wer Ausdauer besitzt ist schon fast am Ziel – Hopp Muätithal

Ein kleiner Ausblick: RA-Schweizermeisterschaft vom 3./4.April 2004 = MZH Muotathal.

Präsident Handball KTV Muotathal
Roli Heinzer

 

1. Mannschaft    André Schelbert

Nach den Rücktritten von René, Mathis und Marco durfte man gespannt sein, wie sich die junge Mannschaft um das neu gebildete Trainergespann mit Hubi, Dämi und Mathis Gwerder präsentieren würde. Durch die gemeinsame Lancierung des Förderprojekts mit den Mythen-Shooters konnte Christoph Tschannen und Daniel Schmid zu einem Wechsel zum KTV überzeugt werden.

Nach einer intensiven Vorbereitung standen schwierige Startspiele auf dem Programm. Auswärts gegen die SG Stans/Luzern ging es dann endlich los. Dank einer kämpferisch und spielerisch überzeugenden Leistung gewannen wir mit 26:27. Im 2. Spiel zu Hause gegen Altdorf unterlag das "Gwerder-Team" in einem spannenden Spiel den routinierteren Urnern knapp mit 24:26. Es folgten 3 Siege gegen vermeintlich "schwächere" Gegner, womit wir den 2. Platz belegten, punktegleich mit BSV Bern. Leider hat sich Daniel Schmid in einem Training erneut an der Schulter verletzt und musste diese operieren. Nach 3 Spielen war für ihn die Saison zu Ende. Nun fanden die 2 schweren Spiele auswärts gegen BSV Bern und Muri Bern statt. Infolge schwachen Abwehrleistungen sind beide Spiele verloren gegangen. In der Rückrunde der Qualifikation konnte gegen keines der besser plazierten Teams gewonnen werden und auch gegen Aarau setzte es eine unnötige Niederlage ab. Das Saisonziel, die Aufstiegsrunde haben wir verpasst. Der 5. Platz bedeutete Abstiegsrunde. Im Schweizer Cup unterlagen wir in der 1. Runde dem 1. Liga-Team TV Endingen.

In der Abstiegsrunde wollten wir den Ligaerhalt so rasch als möglich sichern. Nach 5 Partien waren 5 Punkte auf dem Konto, womit wir uns noch mitten im Abstiegskampf befanden. Mit 5 Siegen in Serie konnten wir, in einer sehr ausgeglichenen Abstiegsrunde, den Ligaerhalt frühzeitig sichern. Es reichte schlussendlich zum 2. Rang hinter dem punktegleichen Amicitia. Auf die kommende Saison verlässt uns Christoph Tschannen, welcher zurück zu Stans/Luzern wechselt, Andi und Michi Schelbert treten zurück.

Zu ersten Einsätzen mit der A-Nati kamen am 21.-24. März Roman Schelbert und Severin Betschart. Durch Ihre guten Leistungen mit der U21-Nati wurden Sie für das Vierländerturnier in Norwegen aufgeboten.

Über die Ostertage fanden in Altdorf und Stans die Qualifikationsspiele für die U21-WM in Brasilien statt. Mit Severin, Roman und Dämi als Assistenz-Trainer standen gleich 3 Thaler im Einsatz. Vor begeistertem Publikum, das zahlreich erschienen war, hat die U21-Nati gegen Bosnien-Herzegowina, Russland und Cypern gewonnen. Entscheidend war das 2. Spiel gegen den favorisierten Weltmeister Russland, welcher mit 32:27 besiegt wurde. Herzliche Gratulation zur Qualifikation und viel Glück Ende August in Brasilien.

Saison 2003/2004 (1. Saisonhälfte) Martin Betschart

Der neue (alte)Trainer Damian Gwerder sah sich Anfangs Saison vor der grossen Frage, wie diese junge Mannschaft spielen wird. Nach den Rücktritten von André und Michael Schelbert sowie den Abgängen von Christoph Tschannen und Ramon Betschart hatte die Mannschaft gerade noch ein Durchschnittsalter von 22.45 Jahren. Es stiessen ausschliesslich nur Junge Nachwuchsleute aus der eigenen Abteilung in die Mannschaft.

Nach der obligaten intensiven Vorbereitung, die einige Spieler in Brasilien verbrachten, stand zum Beginn der Saison gleich das Derby gegen Altdorf auf dem Programm. Gegen die Urner konnte Muotathal zwar lange mithalten, aber schlussendlich gewannen die routinierteren Altdorfer klar. Doch trotzdem bekamen die Muotathaler diese zwei Punkte geschenkt, da Altdorf ein nicht gemeldeter Spieler einsetzte. Im zweiten Spiel gegen Steffisburg konnte man den ersten Sieg einfahren. Anschliessend verlief die Saison sehr gut. Zwar mit einer unnötigen 1-Tore Niederlage in Biel und vielen Unkonzentriertheiten meistens zum Beginn der Spiele konnten die "Gwerder"-Truppe die Saison äusserst erfolgreich gestalten. Ein Höhepunkt war sicherlich das Cup-Spiel gegen Wacker Thun. Zwar verloren die Einheimischen mit 9 Toren Unterschied, aber es war ein derart attraktives Spiel, dass das eigentlich nur wenige störte. Denn was die arg reduzierte Mannschaft in der Stumpenmatt zeigte war Handballkost vom Feinsten!!

Nach diesem Match traten die Muotathaler souveräner auf als bisher. Einzig gegen Altdorf und Endingen wurde noch verloren. Mit einen super Spiel gegen Muri Bern (40:27) in Brunnen wurde die Finalrunde fast schon definitiv bereits zwei Spiele vor Saisonhälfte erreicht!

Zusätzlich fand Ende August Anfangs September noch die U21-Nati Weltmeisterschaft in Brasilien statt. Mit von der Partie waren folgende KTVler: Severin, Roman, Dämi und Daniel. Leider konnte sich Daniel wieder einmal wenig in Szene setzen da er sich wieder an der Schulter verletzte. Severin musste die ersten Spiele aussetzen, da er noch an einer Fussverletzung laborierte. Die Schweiz erreichte schlussendlich den hervorragenden 6. WM-Platz. Gratulation!!

 

Zweite Mannschaft, 2. Liga

Für unser "Zwei" bestand das Saisonziel in der Handballmeisterschaft 2002/2003 wiederum darin, den Ligaerhalt möglichst bald sicherzustellen und jungen Spielern der ersten Mannschaft die notwendige Spielpraxis zu ermöglichen. Die zweite Mannschaft wurde in der Saison 2002/2003 vom ehemaligen Spieler der ersten Mannschaft, Hubert Suter, geleitet. Die Equipe startete überzeugend in die Meisterschaft und gewann gleich die ersten 3 Spiele. Im vierten Meisterschaftsspiel musste dann allerdings gegen den späteren Regionalmeister HC Malters mit 31:24 der Kürzere gezogen werden. Während der Saison konnte sich das "Zwei" immer im vorderen Mittelfeld halten, sodass das Abstiegsgespenst relativ sicher auf Distanz gehalten werden konnte. Auch das Heimspiel gegen den Leader HC Malters musste in der Mehrzweckhalle mit 23:39 relativ klar verloren gegeben werden. Gegen den Schluss der Saison konnte sich das Suter-Team jedoch nochmals steigern. Aus den letzten 5 Meisterschaftsspielen konnten insgesamt 9 Punkte geholt werden. Dadurch konnte die zweite Mannschaft fast wieder zur Tabellenspitze aufschliessen. Schlussendlich fehlten 3 Punkte zum Regionalmeistertitel. Dieser ging mit 28 Punkten an den HC Malters. Mit einem Punkt Rückstand gewann der HC Emmenstrand den Vize-Meistertitel. Mit insgesamt 11 Siegen, 3 Unentschieden und lediglich 4 Niederlagen kam das "Zwei" auf 25 Punkte, was schliesslich den dritten Schlussrang bedeutete. Das Saisonziel wurde somit erreicht und man durfte mit dem ganzen Saisonverlauf sehr zufrieden sein. Hubert Suter

In der neuen Meisterschaft 2003/2004 übernahm der langjährige Stammspieler der ersten Mannschaft, Edgar Schelbert, das Amt des Spielertrainers. Nach 8 Meisterschaftsrunden liegt das KTVM-Team mit 10 Punkten auf einem erfreulichen Platz, wiederum hinter dem Leader HC Malters. Edgar Schelbert

 

Junioren U21 Inter Elite    Manfred Heinzer / Ivan Ulrich

Auf die neue Saison hin veränderte sich das Kader nur wenig im Vergleich zur letzten Saison. Zur ersten Vorbereitungsphase starteten wir im Mai. Mit vier Trainingseinheiten und zusätzlichen Trainingsspielen konnte sich die Mannschaft stark weiterentwickeln. Im Juli gönnten wir uns eine Pause. Anfangs August starteten wir mit dem Trainingslager im Muotathal. Bis zum Saisonstart bereiteten wir uns auf unser Ziel "Finalrundenteilnahme" gut vor. Nach einem missglückten Turnier in Luzern starteten wir gut in die Saison. Drei Runden vor Ende der Qualifikationsrunde stand dann schon fest, dass wir das erste Mal die Finalrunde erreicht haben und im Frühling mit den sechs besten U21-Elite-Mannschaften um den Schweizermeistertitel spielen konnten.

Im Januar 2003 startete die Finalrunde der sechs besten U21-Elite-Mannschaften. Diese Finalrunde haben wir das erste Mal erreicht und ist als Erfolg zu bewerten. Schon bald stand aber fest, dass wir nur eine Aussenseiterrolle einnahmen. Die favorisierten Teams, bis auf Luzern, leisteten sich keinen Ausrutscher gegen uns. Am Schluss belegten wir den 6. und letzten Tabellenrang.

Auf die neue Saison 03/04 hin veränderte sich das Kader durch mehrere altersbedingte Abgänge sehr stark. Wir haben uns im Mai und Juni gut auf die neue Saison vorbereitet. Nach der zweiten Vorbereitungsphase im August starteten wir sehr harzig in die Saison. Das Erreichen der Finalrunde wird ein schwieriges Unterfangen und ist sicher nur mit vollem Einsatz und Glück zu erreichen.

 

Junioren U21 REG.   Bruno Betschart

Gleich zu Saisonbeginn konnten wir unseren seit Jahren bekannten Gegner HC Emmenstrand auswärts mit 26:29 besiegen. Auch die zwei darauffolgenden Partien konnten wir mit Erfolgen beenden. Danach waren unsere Leistungen aber zu wenig konstant und wir mussten verschiedene Niederlagen einstecken. Da die U21-Regional-Mannschaften sehr ausgeglichen waren, gaben auch die anderen Teams immer wieder Punkte ab und wir konnten uns dadurch in der Spitzengruppe halten. In der Schlussphase der Meisterschaft waren wir immer noch vorne dabei und hatten wie schon in den vergangenen Jahren die Chance, den Regional-Meistertitel ins Thal zu holen. Mit dem HC Emmenstrand und dem SC Arild Luzern lieferten wir uns ein Duell um diesen Titel. Zwei Runden vor Schluss waren der HC Emmenstrand und wir punktgleich an der Spitze, knapp gefolgt vom SC Arild Luzern. So lag es buchstäblich in unseren Händen, den seit Jahren immer knapp verpassten Regionalmeister-Titel ins Thal zu holen. Anfangs April stand die zweitletzte Meisterschaftsrunde auf dem Programm, Gegner war der HC Emmenstrand. Der Sieger dieses Matches durfte sich grosse Chance auf den Titel ausrechnen. In einem intensiven und bis zum Schluss spannenden Spiel konnten wir uns mit 25:24 durchsetzen. Im letzten Saisonspiel trafen wir dann zu Hause auf den HC Malters. Um definitiv Regional-Meister zu werden, musste nochmals ein Sieg her. Unsere U21-Handballer zeigten wiederum eine beherzte Leistung und gewannen schliesslich verdient mit 29:22, was den Regionalmeister-Titel bedeutete. Nach Jahren von zweiten und dritten Plätzen haben wir endlich doch noch den Titel geholt, welchen wir nach dem Match gleich in der Mehrzweckhalle gefeiert haben. Wenn man bedenkt, dass unser Team während der Saison in immer wieder wechselnder Besetzung angetreten ist, ist die Leistung der Mannschaft umso höher einzustufen.

 

Damen 2. Liga      Claudia Marty / René Gwerder

Nach dem Zusammenschluss mit den Spielerinnen der SG Mythen-Shooters stellten wir eine starke 2. Liga Damen-Mannschaft.

Wir starteten die Saison mit dem NL-Cup gegen das NLB-Team aus ZMC Amicitia 2/ Thalwil. Nach einer sehr guten 1. Halbzeit setzte sich der Favorit aus Zürich doch noch klar mit 25:16 durch. In der Meisterschaft kam es in der 3. Runde zum ersten Spiel gegen einen Mitkonkurrenten auf die Aufstiegsplätze. Promt wurde das Spiel durch viele Eigenfehler mit 22:15 verloren. In der Folge spielten wir, bis auf zwei Ausnahmen, sehr erfolgreich, so dass wir zwei Runden vor Schluss mit dem ATV Emmenbrücke und TV Willisau an der Tabellenspitze standen. Leider waren es eben jene Spielerinnen des TV Willisau, die uns nach einem guten und spannenden Spiel mit 18:15 die Chance auf die Aufstiegsrunde nahmen. Am letzten Spieltag schlugen wir den KTV Altdorf, der uns in der Vorrunde eine empfindliche Niederlage zusetzte, mit 24:22. Doch leider nützte uns dieser Sieg nichts, da auch die beiden anderen Teams ihr letztes Spiel gewannen. Trotz des 3. Schlussranges haben wir unser Ziel, die Aufstiegsspiele zu erreichen, knapp verpasst.

In die Saison 2003/2004 sind wir gut gestartet. Nach dem hart umkämpften Auftaktsieg gegen den KTV Altdorf (was uns sehr wichtig war) gewannen wir auch den 2. Match gegen den BSV Stans mit 20:16. Auch den Dritten Match gegen BSV RW Sursee gewannen wir mit 19:16. Bei allen 3 Spielen waren wir in der 1. Halbzeit die klar dominierende Mannschaft. In den zweiten Halbzeiten schlichen sich bei uns vermehrt viele Eigenfehler ein, welche die Gegner jeweils gleich ausnutzten. Den 4. Match gegen den ATV Emmenbrücke verloren wir klar mit 26:19. Schon nach 10 Minuten lagen wir mit 5 Toren zurück. Durch viele Eigenfehler und dem starken Konterspiel der Gegner ging dann dieser Match verloren. Gegen den Tabellen-Letzten, Spono Nottwil, wollten wir unbedingt einen weiteren Sieg, um uns den 2. Tabellenplatz zu sichern. Dieses Spiel verloren wir dann aber nach hartem Kampf, bei welchem wir einen 6 Tore Rückstand aufholten, mit 22:19. Da Spono aber leider 3 Spielerinnen aus höheren Ligen dabei hatte, ist das Endresultat auch ein bisschen verfälscht. Den letzten Match gewannen wir dann dank einer starken Mannschaftsleistung vor Heim-Publikum wieder klar mit 25:14. In der zwischen Rangliste befinden sich die SG Mythen-Shooter/KTV Muotathal auf dem 5. Zwischenrang. Diana Oberholzer

 

Juniorinnen U19      Esther Schelbert/ Bettina Wyler Trainer:Toni Zgraggen, Tino Ablondi

Die ältesten Juniorinnen des KTV Muotathal waren zum Ende der Saison 2001/02 an einem schwierigen Punkt angelangt. Sie schafften es nämlich nicht mehr, eine Mannschaft zusammenzustellen, die über genügend Substanz verfügt, um die ganze Saison über bestehen zu können. So musste ein Zusammenschluss mit den Gleichaltrigen aus Brunnen vollzogen werden, um den Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können.

Das Zusammenspiel unter den ehemaligen Rivalinnen klappte zu Beginn ganz gut, mit fünf Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage lag die SPG Brunnen/Muotathal zum Jahreswechsel sogar an der Tabellenspitze. Zum Auftakt der Rückrunde wurde Malters empfangen, das am Ende der Spielzeit klarer Gruppensieger und Regionalmeister wurde. Zum Saisonauftakt gewann die SPG gegen den gleichen Gegner noch klar, im Rückspiel verlor sie ebenso deutlich. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste, diese Partie sollte der Anfang vom Ende aller Regionalmeisterträume der Schwyzerinnen sein. Denn zwei weitere Niederlagen folgten, der Absturz in der Tabelle war damit nicht mehr zu verhindern. In den verbleibenden vier Saisonpartien siegten die Schwyzerinnen immerhin noch dreimal – bei nur mehr einer Niederlage. Zu mehr als Platz vier mit 17 Punkten – sieben Zähler hinter Malters – reichte es indes nicht mehr.

Die Defizite der SPG Brunnen/Muotathal lagen vor allem im körperlichen Bereich. Die Spielerinnen waren zu klein, um mit den stärksten Teams der Gruppe langfristig mithalten zu können. In der Offensive fehlte in den entscheidenden Momenten die Durchschlagskraft, in der Defensive die Stilsicherheit und Organisation. So blieb es bei einzelnen Exploits, die dank individueller Sonderleistungen einzelner Akteurinnen möglich wurden, die die Fahne der SPG hochhielten. Der Regionalmeistertitel aber, das erklärte Saisonziel, wurde relativ deutlich verpasst. Dies auch deshalb, weil Malters im neuen Jahr keinen Punkt mehr abgab, souverän davonzog und am Ende fünf Zähler Vorsprung aufwies.

Im nächsten Jahr wird es diese Mannschaft nicht mehr geben, die Zusammenarbeit mit Brunnen wurde bereits wieder aufgelöst. Die wenigen Muotathaler Spielerinnen werden sich auf verschiedene Mannschaften aufteilen.

 

Junioren U17      Edgar Schelbert / Urs von Rickenbach

Mitte September 2002 begann unsere Saison. Mit Luzern und Stans hatten wir gleich zu Beginn gegen zwei starke Gegner zu spielen. Aber gleich beim ersten Spiel gegen Luzern, welche letztes Jahr U-15 Juniorenschweizermeister wurden, konnten wir unser mögliches Potenzial voll ausschöpfen. Nach einem Pausenrückstand von ca. 5 Toren gewannen wir schlussendlich mit 30:21 Toren. Danach konnten wir gegen unsere anderen Gruppengegner Stans, Altdorf und Hochdorf mehr oder weniger problemlos gewinnen. In der Rückrunde siegten wir ebenfalls bereits gegen Stans und Altdorf. Leider mussten wir gegen Luzern im Rückspiel eine Niederlage hinnehmen, da wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Nun musste im letzten Qualifikationsspiel gegen Hochdorf ein Sieg her, damit wir uns sicher für die Aufstiegsspiele der U-17 Elite Junioren qualifizieren konnten, was uns schlussendlich auch gelang.

In den Aufstiegsspielen konnten wir dann den ersten Rang belegen, was gleichbedeutend mit dem Regionalmeistertitel und mit der Teilnahme an der Meisterschaft der U-17 Elite Junioren war.

Im letzten Teil der Meisterschaft konnten wir allerdings nicht mehr an die in der Vorrunde und in den Aufstiegsspielen gezeigten Leistungen anknüpfen. Eine zu schwache Verteidigung und zu schwaches Kollektiv waren ausschlaggebend, dass wir uns am Schluss der Meisterschaft nicht ganz vorne, sondern im Mittelfeld klassierten. Ein Dank an Fredy und Urs, die das Montagstraining leiten.

Da wir zu Beginn der Saison 03/04 nicht genau wussten wo wir stehen, haben wir die Trainingseinheiten intensiver gestaltet. Wir setzten uns zum Ziel, unter die ersten zwei Mannschaften zu kommen, damit wir am Finalturnier der Besten sechs der Innerschweiz teilnehmen können. Das haben wir dann auch problemlos und ohne Niederlage geschafft. Es ist jedoch erst ein Anfang, denn wir möchten ins Inter aufsteigen; wofür wir einen 3.Platz am Finalturnier benötigen. Wenn wir das erreichen, dann sind wir unserem nächsten Ziel dem ............ ein Stück näher gekommen. Mathis Gwerder

 

Neue Mannschaft: Juniorinnen U17    Tino Ablondi und Christin Schelbert

Zurzeit besuchen etwa 13 Juniorinnen das Training. Die Juniorinnenmannschaft U15 wurde aufgelöst, da zuwenig Spielerinnen aktiv mitmachten. Die Spielerinnen, die noch übrig blieben, wechselten zu den Juniorinnen U17. Petra Betschart gab ihr Amt als Trainer nach zwei Jahren ab. Die Mannschaft trainiert zwei Mal wöchentlich und setzte sich das Ziel, die Meisterrunde zu erreichen. Gegen den Leader Malters mussten sie zwei Mal ohne Punkte vom Spielfeld gehen. Die anderen Mätche entschieden sie jedoch immer für sich und somit sieht es nicht schlecht aus, die Meisterrunde zu erreichen.

 

Junioren U15     Marco von Rickenbach

Das Ziel, sich in der ersten Saisonhälfte für die Meisterrunde zu qualifizieren, hatten wir vor der Weihnachtspause klar erreicht.

Meine Mannschaft hatte sich für die Meisterrunde ein neues Ziel gesteckt. Es hiess möglichst die 15 Punktemarke aus 10 Meisterschaftsspielen zu erreichen. Wir wussten im voraus, dass wir gegen die 1. Mannschaft des HC wahrscheinlich Punkte abgeben werden und so kam es dann auch. Im ersten Spiel gegen Emmenstrand gab es dann schon die erste Überraschung, als wir nach einer sehr guten ersten und einer katastrophalen zweiten Halbzeit den ersten Punkt abgeben mussten. Die anderen Spiele, bis zum ersten aufeinander Treffen gegen den HC Kriens, dominierten wir klar. Im ersten Auswärtsspiel in Kriens hatten wir das Ziel auf keinen Fall mit höher als zehn Toren zu verlieren, was wir aber klar nicht erreichten. Im Rückspiel zu Hause hiess es wieder auf keinen Fall höher als mit zehn Toren zu verlieren. Nach einer grandiosen ersten Halbzeit, in der wir durchaus mithielten, verliessen meine Spieler die Kräfte, um sich in der zweiten Halbzeit nochmals aufzubäumen. Nach dem letzten Spiel hatten wir unsere 15 Punkte erreicht, es wären aber durchaus 16 möglich gewesen. Das bedeute den zweiten Schlussrang in unserer Gruppe! Zum Abschluss für die Saison 02/03 gilt es zu sagen, dass wir alle Mannschaften so dominierten, wie uns die 1. Mannschaft des HC Kriens dominierte. Hinzu zufügen gilt es aber noch, dass diese Mannschaft durchschnittlich ein Jahr älter ist und eine Trainingseinheit pro Woche mehr absolviert.

Übrigens: Herzliche Gratulation an Ruben, Sämi und Christian zum Vize Schweizermeister Titel mit der RA Innerschweiz.

Die neue Saison 03/04 starteten wir im Mai. Nach vier Abgängen und sieben Neuzugängen veränderte sich das Gesicht der Mannschaft relativ stark. Mir war klar, dass wir diese Saison nicht mehr so stark sein werden wie die Vorherige.

In der Vorbereitung legten wir das Schwergewicht wieder auf die Grundlagentechnik des Handballspiels. Anfangs September starteten wir zum ersten Meisterschaftsspiel in Goldau, das wir mit einer sehr schwachen Leistung doch noch im einem Tor für uns entscheiden konnten. Doch schon nach dem zweiten Heimspiel merkten wir, dass wir - hochverloren gegen Hochdorf - die Finalrunde mit dieser Mannschaft nicht erreichen können. Die obligate Niederlage gegen den HC Kriens konnten wir mit einer sehr guten Leistung einigermassen in Grenzen halten. In der zweiten Saisonhälfte werden wir in der zweiten Stärkeklasse spielen, wobei das Ziel ganz klar ist, am Ende der Saison Platz eins oder zwei zu belegen.

Auch dieses Jahr konnten sich wieder vier Spieler für die Regionalauswahl Innerschweiz qualifizieren. Das sind: Marco Heinzer, Dominik Imhof, Tobias Gwerder und Thomas Andrey. Herzliche Gratulation !

Zum Schluss möchte ich mich noch meinen beiden "unermüdlichen Hilfstrainern" Heinzer Fredy und Schmidig Urs für die Leitung des Trainings am Montag bedanken.

 

Juniorinnen U15     Angela, Esther, Christin

Nach den Sommerferien galt es die Mädchen auf ihre kommende Meisterschaft vorzubereiten. Wir trainierten wie bisher 1 mal pro Woche. Spielerisch brachten wir den Mädchen die grundlegendsten Sachen fürs Handball bei.

Am 21. September 2002 bestritten sie ihren 1. Match in Goldau. Die Nervosität der Mädels war nicht zu übersehen. Leider klappte es nicht so, wie es sollte und wir kehrten ohne Punkte nach Hause. Wir bestritten mit den Mädchen 16 Meisterschaftsspiele. Die Saison beendeten wir mit dem 4. Schlussrang.

Keine Mannschaft in der Saison 03/03

 

Junioren U13     Erich Schelbert

Wir nahmen mit 2 Mannschaften an der Meisterschaft teil. Die ältere Mannschaft zeigte sich von der besten Seite und musste während der ganzen Saison nur eine Niederlage hinnehmen, sonst gingen sie immer als Sieger vom Platz. Auch die Jüngeren zeigten guten Handballsport. Meistens konnten sie bei ihren Turniereinsätzen 2 Spiele gewinnen und ein Spiel ging verloren. Ich möchte an dieser Stelle meinen Betreuern und Trainerassistenten Daniel Heinzer, André Ulrich, André und Guido Schelbert recht herzlich danken.

 

Jugi     Damian Gwerder

(Interview mit Nick Imhof, Simon Bachmann, Andreas Bürgler)

Wann habt ihr Jugi-Handball? Am Donnerstag, 16.30-17.30 Uhr.

Warum geht ihr ins Jugi-Handball? Ich will Handballer, wie Dädi werden; weil es schön ist; ein guter Sport ist und mir gefällt es sehr gut.

Was macht ihr im Jugi-Handball? Dschungel, Zicki, Bärenzicki, Drei-Mann-hoch, Jägerball, vers. Posten, Burg, Fussball, Hockey, Bauchwägäli, Pedalo...

Wieviele kommen ins Jugi-Handball? Etwa 25 Kinder, glauben wir.

Was macht ihr am liebsten im Jugi-Handball? Burg, Jägerball, Dschungel

Was macht ihr nicht so gerne? Drei-Mann-hoch; Zicki; Hockey...mein Bein tut nachher immer so weh...

Was wollt ihr später mal im Sport erreichen? Ganz gute Handballer.....

Wer hilft euch im Jugi-Handball? Mauro, Tobias, Herr und Frau Gwerder und ältere Spieler wie Viktor, Sven, Lukas...

Danke Nick, Simon und Andreas.

 

Handballfäscht 2003    OKP Andi Ulrich

Am 21. Juni 2003 führte der Handball KTV Muotathal ein weiteres Handballfest in der Mehrzweckhalle durch. Das Konzept, regional bekannte Bands zu verpflichten, schien aufzugehen. Mit "Slack Donkeys" und "Smashing Potatoes" konnten wir über 800 Besucher zählen, was ein voller Erfolg war. In der Halle wurde eine grosse Hallenbar eingerichtet. Die hohen Mietkosten einer Rondellbar fielen so weg.

Für das nächste Jahr konnten die Bands "Asskick" und "Slack Donkeys" verpflichtet werden. Ebenfalls werden die heimischen "Loose Contact" ihr Debüt auf der "grossen" Bühne geben. Auch sind einige Ideen vorhanden, wie die Halle gestaltet werden soll. Achtung! Neu wird das Handballfest am Samstag, 24. April 2004, durchgeführt. Ich freue mich jetzt schon, euch in der Halle anzutreffen.

Danken möchte ich noch Radio Central und dem Bote der Urschweiz für ihr Medienpatronat, der Raiffeisenbank Muotathal für den Vorverkauf und die vielen Drucksachen, der Firma DIAGEO für die Rückvergütung ihrer Produkte und die T-Shirt für unser Personal.

Herzlichen Dank auch meinem OK, das wieder mit überdurchschnittlichem Einsatz glänzte,
Karin Heinzer - Aktuarin, Sandro Dober - Bau/Grafik, Marcel Betschart – Vice OKP/Personal/Festwirtschaft und der neuen Kassierin, Esther Schelbert, sowie unserem Präsi, Roli Heinzer.

 

Hinterthaler-Chilbi 2003    OKP Andi Ulrich

Zum zweiten Mal an der Hinterthaler-Chilbi, waren wir Handballer mit einer "Handball-Beiz" vertreten. Mit "Smoke & Sound" am Freitag und "Betschart-Horat" am Samstag war für jedes Alter was vorhanden. "Spiel und Spass" war am Sonntag angesagt, damit auch die kleinsten auf ihre kosten kamen. Neu war die Tombola, da die Ziehung am Sonntagnachmittag über die Bühne ging.

Alle drei Tage waren sehr gut besucht, was uns zuversichtlich auf die Chilbi 2004 hoffen lässt. Herzlichen Dank den Tombola-Sponsoren, Peter Föhn MAB, Bruno Schelbert z'Bächelers, Roli Heinzer Auto Heinzer AG, für die tollen Preise.

Herzlichen Dank auch allen Helferinnen und Helfern für ihre Arbeit.